Brunner zur Studie des ÖIF: Schlüssel zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist der Ausbau der Kinderbetreuung

SPÖ-Frauen warnen vor Nachteilen durch Teilzeitbeschäftigung bei Einkommen und Pension

Wien (OTS/SK) - "Beinahe jede zweite Frau in Österreich arbeitet Teilzeit. Als Hauptursache werden Kinderbetreuungspflichten und die schwierige Vereinbarkeit von Beruf und Familie angegeben. Hier müssen wir ansetzen und die Rahmenbedingungen verbessern", sagte heute SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Brunner zur Studie des Österreichischen Instituts für Familienforschung, aus der hervorgeht, dass es nach wie vor ein Problem bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie gibt. ****

"Die Regierung investiert in den nächsten Jahren 800 Millionen Euro für den Ausbau der Ganztagsschulen und 305 Millionen Euro für den Ausbau der Kinderbetreuung. Das ist die richtige Antwort auf die in der Studie angesprochene Problematik. Es ist wichtig, dass Frauen von ihrem Einkommen leben können. Gerade AlleinerzieherInnen sind in hohem Maße armutsgefährdet. Teilzeit kann eine Zeit lang eine gute Alternative sein, vor allem, wenn die Kinder klein sind, wird aber später oft zur Sackgasse", sagte Brunner.

"Wir wollen den Umstieg von Teilzeit auf Vollzeit erleichtern und eine flächendeckende Kinderbetreuung auch für die Unter-Dreijährigen schaffen. Wir sind auf einem guten Weg und ich bin überzeugt, dass der Ausbau der Kinderbetreuung der Schlüssel zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist", so Brunner. (Schluss) sc/mp

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