NEWS: Schlappe für Linz im Swap-Prozess gegen Bawag

Oberlandesgericht Wien bestätigt Gutachterauswahl. Stadt muss heikle Akten vorlegen.

Wien (OTS) - Die Stadt Linz hat im Swap-Verfahren gegen die Bawag eine empfindliche Niederlage erlitten. Wie das Nachrichtenmagazin NEWS in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, hat das Oberlandesgericht (OLG) Wien als zweite Instanz eine wichtige Zwischenentscheidung getroffen. So hatte die Stadt Linz einen der vom Handelsgericht Wien ausgewählten Sachverständigen als möglicherweise befangen abgelehnt. Das weist das OLG nun mit klaren Worten zurück. Außerdem bestätigte das OLG das Recht des Handelsgerichtes, von Linz die Vorlage bestimmter Dokumente zu fordern. Dabei geht es um Aufsichtsratsprotokolle der Immobilien Linz GmbH. Diese könnten entscheidend für die Gesamtbeurteilung vor Gericht sein. Die Stadt Linz hat sich bisher gegen die Herausgabe gewehrt.

Seit November 2011 streiten die Stadt Linz und die Bawag vor dem Handelsgericht Wien wegen eines Swap-Geschäfts, das sich für die Stadt Linz katastrophal entwickelt hat. Linz brachte eine Klage über umgerechnet rund 25 Millionen Euro ein. Die Bawag klagte retour - auf 418 Millionen Euro.

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