• 15.01.2015, 09:35:59
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  • OTS0034 OTW0034

NEWS: Schlappe für Linz im Swap-Prozess gegen Bawag

Oberlandesgericht Wien bestätigt Gutachterauswahl. Stadt muss heikle Akten vorlegen.

Utl.: Oberlandesgericht Wien bestätigt Gutachterauswahl. Stadt muss
heikle Akten vorlegen. =

Wien (OTS) - Die Stadt Linz hat im Swap-Verfahren gegen die Bawag
eine empfindliche Niederlage erlitten. Wie das Nachrichtenmagazin
NEWS in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, hat das Oberlandesgericht
(OLG) Wien als zweite Instanz eine wichtige Zwischenentscheidung
getroffen. So hatte die Stadt Linz einen der vom Handelsgericht Wien
ausgewählten Sachverständigen als möglicherweise befangen abgelehnt.
Das weist das OLG nun mit klaren Worten zurück. Außerdem bestätigte
das OLG das Recht des Handelsgerichtes, von Linz die Vorlage
bestimmter Dokumente zu fordern. Dabei geht es um
Aufsichtsratsprotokolle der Immobilien Linz GmbH. Diese könnten
entscheidend für die Gesamtbeurteilung vor Gericht sein. Die Stadt
Linz hat sich bisher gegen die Herausgabe gewehrt.

Seit November 2011 streiten die Stadt Linz und die Bawag vor dem
Handelsgericht Wien wegen eines Swap-Geschäfts, das sich für die
Stadt Linz katastrophal entwickelt hat. Linz brachte eine Klage über
umgerechnet rund 25 Millionen Euro ein. Die Bawag klagte retour - auf
418 Millionen Euro.

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