• 12.01.2015, 13:53:00
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[NOWKR] Gegendarstellung ad Pürstl: Demo angemeldet, Vorfeldgespräch vereinbart

Aufforderung zur Klarstellung der Falschbehauptung im Zuge des heutigen Pressegesprächs

Utl.: Aufforderung zur Klarstellung der Falschbehauptung im Zuge des
heutigen Pressegesprächs =

Wien (OTS) - Bei der heutigen Diskussionsrunde mit
Medienvertreter_innen stellte Polizeipräsident Pürstl die Behauptung
auf, NOWKR würde Dialog über Deeskalation im Vorfeld verweigern. Dazu
möchten wir als NOWKR-Bündnis klarstellen, dass unsere Demonstration
bereits angemeldet und auch ein erstes Vorabgespräch vereinbart
wurde. "Mit dieser Falschbehauptung wird wieder einmal versucht, die
Proteste schon im Vorfeld zu delegitimieren und Antifaschist_innen
durch Verunsicherung und Angstmache von der Teilnahme an
Demonstration und Blockaden abzuhalten", führt Elisabeth Litwak,
Pressesprecherin des NOWKR-Bündnisses aus und ergänzt: " Dagegen
wehren wir uns entschieden und fordern die Polizei zu öffentlicher
Klarstellung auf"

Schon in den vergangenen Jahren wurden die Proteste mit Repression
überzogen, die weitreichende Sperrzone, das erweiterte
Vermummungsverbot und die sechsmonatige Inhaftierung von Josef sind
nur die bekanntesten einer Vielzahl von Repressionsmaßnahmen. Dennoch
nahmen im Vorjahr 8.000 Antifaschist_innen an den Demonstrationen
teil. "Auch in diesem Jahr wird die Einschüchterungstaktik nicht
aufgehen, denn " welche Formen der Repression sie auch versuchen, wir
werden uns nicht davon abbringen lassen, unseren Protest am 30.
Jänner auf die Straße zu tragen. Wir rufen alle Antifaschist_innen
auf, sich von derartigen Einschüchterungsversuchen nicht verunsichern
zu lassen und gegen den Akademikerball und für ein Ende der Gewalt
auf die Straße zu gehen!" so Litwak.

Die Demonstration des NOWKR-Bündnisses steht in diesem Jahr unter dem
Motto "Für ein Ende der Gewalt". "Damit wollen wir eine Kritik der
bürgerlich-kapitalistischen Gesellschaft, welche die Androhung von
Gewalt zum Strukturprinzip erhebt, formulieren und auf die Straße
bringen", erklärt Litwak abschließend, "denn wenn wir von Gewalt
sprechen, dann meinen wir diese gewalttätigen Verhältnisse, und wenn
wir ein Ende der Gewalt fordern, fordern wir ein Ende dieser
Verhältnisse." Bei unserem Protest setzen wir auch auf Mittel des
zivilen Ungehorsams. Dafür mobilisiert das Bündnis auch über Grenzen
hinweg, so werden Busse aus diversen Städten in Österreich,
Deutschland, Italien und Tschechien erwartet.

NOWKR Demonstration und Blockaden || 30. Jänner || 17:00 Uhr ||
Karlsplatz

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