- 12.01.2015, 12:48:34
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123 Millionen Euro an EU-Mitteln für Investitionen in Wachstum und Beschäftigung
Schwarz: Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit in Niederösterreich
Utl.: Schwarz: Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit in Niederösterreich =
St. Pölten (OTS/NLK) - Die Europäische Kommission hat kürzlich das
neue EU-Förderprogramm "Investition in Wachstum und Beschäftigung
(IWB) Österreich 2014-2020" genehmigt. Die österreichischen
Bundesländer, darunter auch Niederösterreich, teilen sich insgesamt
rund 536 Millionen Euro EU-Mittel zur Stärkung der
Wettbewerbsfähigkeit in den österreichischen Regionen. Für
Niederösterreich werden rund 123 Millionen Euro von Seiten der
Europäischen Union zur Verfügung gestellt. Die EU-Mittel werden aus
dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) dotiert und
mit nationalen Mitteln kofinanziert. Erste Projekte können ab Mitte
2015 gestartet werden.
Mit der finanziellen Unterstützung der Ziel 2-Regionen durch die
Programme zur "Investition in Wachstum und Beschäftigung" seitens der
Europäischen Union ist ein zentrales niederösterreichisches Anliegen
erfüllt worden, das in den ursprünglichen Überlegungen der
Europäischen Kommission nicht vorgesehen war. "Die EU-weit
einzigartige NÖ Lobbying-Initiative im Oktober 2010 zur Fortführung
der Kohäsionsmittel nach 2014 und das gemeinsame St. Pöltner Manifest
der interregionalen Organisationen im Oktober 2011 haben Wirkung
gezeigt", führt die für EU-Fragen zuständige Landesrätin Mag. Barbara
Schwarz aus. So werden nun alle Mitgliedsstaaten der Europäischen
Union und mit ihnen alle österreichischen Bundesländer vom
Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) profitieren.
Landesrätin Schwarz erklärt weiter: "Die positive Entwicklung
Niederösterreichs und seiner Regionen ist uns ein wichtiges Anliegen.
Die Förderungen der Europäischen Union haben seit dem EU-Beitritt
Österreichs im Jahr 1995 dazu maßgeblich beigetragen. Dieser Weg ist
nun für weitere sieben Jahre gesichert."
Gemessen an seiner Bevölkerung erhält Niederösterreich
überproportional viel Geld aus dem österreichischen EU-Fördertopf und
besitzt nach der Steiermark den zweitgrößten EU-Programmteil
innerhalb Österreichs. Mit den Geldern sollen ab 2015 vor allem
Projekte in den Bereichen "Forschung, Entwicklung und Technologie",
"Klimaschutz und Energie" sowie "Innovation in kleinere und mittlere
Unternehmen (KMU)" gefördert werden. In diesem Rahmen sind etwa
Maßnahmen zur Entwicklung des Technologiestandorts Niederösterreich,
Unterstützung von Kooperationen zwischen KMU's, Umwelt- und
Energiemaßnahmen in Betrieben oder die Unterstützung der Mobilität in
niederösterreichischen Gemeinden förderbar.
"Niederösterreich greift mit diesen Schwerpunkten auch gezielt die
von der Europäischen Kommission identifizierten Herausforderungen der
Europa-2020-Strategie auf", erklärt Landesrätin Schwarz die gewählte
Herangehensweise.
Nähere Informationen beim Büro LR Schwarz unter 02742/9005-12655,
Mag. (FH) Dieter Kraus, e-mail [email protected].
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