- 10.01.2015, 12:50:03
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NÖ Bauernbund hat kein Verständnis für Auseinanderdividieren der Landwirte
Dir. Tanner zum Wahlauftakt der SPÖ-Bauern
Utl.: Dir. Tanner zum Wahlauftakt der SPÖ-Bauern =
St. Pölten (OTS) - "Jeder, der dem Landesvorsitzenden der
SPÖ-Bauern, Josef Etzenberger und SPÖ-Landesvorsitzenden Matthias
Stadler genau zugehört hat, hat blitzschnell erkannt: Das ist Polemik
zum Stimmenfang. Diesen Versuch, die Bauernschaft beispielsweise
aufgrund von Betriebsgrößen auseinander zudividieren weise ich scharf
zurück", nimmt die Direktorin des NÖ Bauernbunds, Klaudia Tanner, die
beim Wahlauftakt der SPÖ-Bauern für die Landwirtschaftskammerwahl am
1. März getätigten Aussagen aufs Korn.
Vor allem Etzenberger möge sich als Landeskammerrat endlich bewusst
machen, dass er selbst maßgebliche Entscheidungen in der
Landes-Landwirtschaftskammer, etwa über die Leistungsvereinbarungen
für die niederösterreichischen Bäuerinnen und Bauern, mitgetragen
hat und nun anscheinend aufgrund einer bevorstehenden Wahl
krampfhaft versucht einen Keil zu schlagen. Bundes- und
Landesvorsitzender der SPÖ-Bauern Etzenberger solle im Gegenzug dazu
einmal offen Stellung in Bezug auf die von Bundeskanzler Faymann nach
wie vor eingeforderten Eigentums- und Vermögenssteuern beziehen, die
vielen Bauern im Voll- wie im Nebenerwerb die Produktionsgrundlage
entziehen würden. Für die Bauernbunddirektorin ist es schon
verwunderlich, dass die SPÖ immer knapp vor einer Wahl plötzlich die
Landwirtschaft als Thema für sich entdeckt, dann aber für die Bauern
erbrachte Leistungen mies macht, aber selbst bei Hilfestellungen für
die Bäuerinnen und Bauern, etwa bei der Frage nach echten Preisen und
Marktordnungsfragen, völlig auslässt. Gegen diesen billigen
Populismus sei eine Stimme für den VP-Bauernbund am 1. März die
einzig richtige Antwort, stellt die Bauernbunddirektorin fest.
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