- 10.01.2015, 10:00:17
- /
- OTS0008 OTW0008
Faymann in ÖSTERREICH: Spätestens 1.1.2016, vielleicht schon Herbst 2015, werden Österreicher Steuerentlstung im Börsel spüren
Kanzler beharrt im ÖSTERREICH-Interview auf Erbschaftssteuer: "Sonst geht sich's nicht aus." - "In neun Wochen sollten wir mit Steuerreform fertig sein."
Utl.: Kanzler beharrt im ÖSTERREICH-Interview auf Erbschaftssteuer:
"Sonst geht sich's nicht aus." - "In neun Wochen sollten wir
mit Steuerreform fertig sein." =
Wien (OTS) - Im Interview für die Sonntagsausgabe der Tageszeitung
ÖSTERREICH zeigt sich Bundeskanzler Werner Faymann überzeugt, dass
die Steuerreform wie geplant von der Koalition beschlossen wird.
Faymann: "In neun Wochen sollten wir fertig sein. Da sollten wir
wissen: Wieviel Geld gibt's. Wer bekommt's und wo kommt's her."
Im Geldbörsel spüren sollten die Österreicher die Entlastung
"zwischen Herbst 2015 und 1.1. 2016."
Auf einer Erbschafts- und Schenkungssteuer besteht Faymann weiter
und sieht sich durch die Neujahrsansprache von Bundespräsident Heinz
Fischer bestärkt. Faymann: "Ich will den Bundespräsidenten nicht
interpretieren, aber Vermögenszuwachssteuern beinhalten ja auch
Erbschafts- und Schenkungssteuer, wie ich sie fordere. Und ich
glaube, wir werden das zur Gegenfinanzierung brauchen, wenn wir fünf
oder sechs Milliarden spürbare Steuerentlastung zusammenbringen
wollen ... Sonst geht sich das nicht aus. Ich will aber, dass es sich
ausgeht."
Eine ausreichende Alternative bei der Gegenfinanzierung erkenne er
nicht. Faymann: "Ich bin sehr für die Bekämpfung von Steuerbetrug,
aber das allein wird nicht reichen. Und eine Erhöhung der
Mehrwertsteuer wird's mit mir nicht geben. Wir brauchen eine Stärkung
der Kaufkraft - und da wäre eine höhere Mehrwertsteuer Gift."
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FEL






