Faymann in ÖSTERREICH: Spätestens 1.1.2016, vielleicht schon Herbst 2015, werden Österreicher Steuerentlstung im Börsel spüren

Kanzler beharrt im ÖSTERREICH-Interview auf Erbschaftssteuer: "Sonst geht sich's nicht aus." - "In neun Wochen sollten wir mit Steuerreform fertig sein."

Wien (OTS) - Im Interview für die Sonntagsausgabe der Tageszeitung ÖSTERREICH zeigt sich Bundeskanzler Werner Faymann überzeugt, dass die Steuerreform wie geplant von der Koalition beschlossen wird. Faymann: "In neun Wochen sollten wir fertig sein. Da sollten wir wissen: Wieviel Geld gibt's. Wer bekommt's und wo kommt's her."

Im Geldbörsel spüren sollten die Österreicher die Entlastung "zwischen Herbst 2015 und 1.1. 2016."

Auf einer Erbschafts- und Schenkungssteuer besteht Faymann weiter und sieht sich durch die Neujahrsansprache von Bundespräsident Heinz Fischer bestärkt. Faymann: "Ich will den Bundespräsidenten nicht interpretieren, aber Vermögenszuwachssteuern beinhalten ja auch Erbschafts- und Schenkungssteuer, wie ich sie fordere. Und ich glaube, wir werden das zur Gegenfinanzierung brauchen, wenn wir fünf oder sechs Milliarden spürbare Steuerentlastung zusammenbringen wollen ... Sonst geht sich das nicht aus. Ich will aber, dass es sich ausgeht."

Eine ausreichende Alternative bei der Gegenfinanzierung erkenne er nicht. Faymann: "Ich bin sehr für die Bekämpfung von Steuerbetrug, aber das allein wird nicht reichen. Und eine Erhöhung der Mehrwertsteuer wird's mit mir nicht geben. Wir brauchen eine Stärkung der Kaufkraft - und da wäre eine höhere Mehrwertsteuer Gift."

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