- 09.01.2015, 11:42:51
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Verein Burg Forchtenstein Fantastisch und Privatstiftung Esterhazy planen Zukunft des beliebten Familienformates FORFEL
Neubau Burg Restaurant als wichtiger touristischer Impuls für die Region - Esterhazy investiert bereits mehr als 7 Mio EUR in die Burg Forchtenstein

Utl.: Neubau Burg Restaurant als wichtiger touristischer Impuls für
die Region - Esterhazy investiert bereits mehr als 7 Mio EUR
in die Burg Forchtenstein =
Eisenstadt (OTS) - Die Burgmaus FORFEL lädt Kinder und Familien im
heurigen Juli nun schon das 19. Mal erfolgreich zu "Burg
Forchtenstein Fantastisch" ein. Im Durchschnitt hat das beliebte
Festival jährlich rund 21.000 Besucher; in der Saison 2014 konnte
nach 18 Jahren der insgesamt 400.000 Besucher begrüßt werden.
Gemeinsam mit der Esterhazy Privatstiftung plant der Verein Burg
Forchtenstein Fantastisch die jetzt Zukunft des beliebten
Familienformates. Im Jänner wurde von beiden Seiten die
Veranstaltungsvereinbarung für drei weitere Saisonen bis 2017
unterzeichnet. FORFEL wird 2015 von 11. Juli bis 2. August wieder an
den Wochenenden auf der Burg Einzug halten. Neu in dieser Saison ist
die Ausweitung des Spielplans auf zwei Freitage (17. und 24. Juli) -
bislang fand das Festival ausschließlich an Samstagen und Sonntagen
statt. Zusätzlich wird zu Halloween am 31. Oktober ein gemeinsames
Kinderprogramm stattfinden.
Neubau des Burg-Restaurants - Ein wichtiger touristischer
Impuls für die ganze Region
Der gestiegene Qualitätsanspruch der Gäste aus dem In- und Ausland
hat bereits vor drei bis vier Jahren gezeigt, dass ein Neubau des
Restaurants auf der Burg notwendig ist. Mehrere Planungen wurden
beauftragt, die am Ende die untere oder so genannte Rote Bastei als
idealen Standort ergaben, wo sich schon in den 90er Jahren eine
einfache Taverne befand. 2014 konnte die Burg mit rund 85.000
Besuchern ein absolutes Spitzenergebnis erzielen - eine Steigerung
von mehr als 20% gegenüber dem Vorjahr. In der unteren Bastei wurde
daher im Herbst des Vorjahres mit dem großzügigen Bau des modern
ausgestatteten Restaurants in die historische Bastei-Anlage begonnen.
Teile der Stahlkonstruktion sind bereits fertiggestellt, der
Dachstuhl der historischen Bausubstanz wurde erneuert und eingedeckt,
die Rohinstallationen für Elektrik, Heizung und Sanitäranlagen können
laut Bauzeitplan bereits im Frühjahr erfolgen. Für den Bau sind
aufgrund der historischen Bausubstanz und der heiklen statischen und
bautechnischen Bedingungen gesamt 2,3 Millionen EUR budgetiert. In
dieses Projekt, das einen wichtigen touristischen Impuls und neue
Arbeitsplätze für die strukturschwache Region rund um die Rosalia
bedeutet, investiert Esterhazy 1,9 Millionen EUR. Die restlichen
400.000 EUR können über bereits zugesagte EU-Fördergelder aus dem
Fond für regionale Entwicklung (EFRE) und einer noch ausständigen
Landesförderung finanziert werden. Insgesamt 100.000 EUR vom Land
Burgenland werden benötigt, um die bislang ungenutzten
EU-Fördermittel auszulösen. EU, Bund und sämtliche Tourismusexperten
stehen hinter diesem "beispielhaften und sehr förderwürdigen Projekt"
- so die Förderstelle des Bundes. Wenn nun auch die Förderzusage des
Landes fristgerecht einlangt, ist mit der Fertigstellung des
Restaurants im Juni 2015 zu rechnen.
Esterhazy hat bereits mehr als 7 Millionen EUR in die Burg
Forchtenstein investiert - erwartet wird jetzt noch der Landesanteil
von 100.000 EUR
Mit Gründung der Esterhazy Privatstiftung vor 20 Jahren begannen
umfassende Sanierungen und Aufwertungen der Burg Forchtenstein -
Esterhazy hat insgesamt über 7 Millionen EUR in die Anlage und die
Einrichtungen der Burg Forchtenstein investiert. Im Jahr 2000 wurde
die Burgkapelle generalsaniert; sie ist heute prächtiger Schauplatz
für Trauungen. Die barocken Wandmalereien des Innenhofes wurden 2006
nach langwieriger Freilegung, Sicherung und behutsamer Restaurierung
erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Der innerste Burghof
präsentiert sich nun auch inhaltlich als Zentrum des Bollwerks,
dessen ausgedehnte Wandmalereien nördlich der Alpen kunst- und
kulturhistorisch bemerkenswert sind. Die bisher letzte große Maßnahme
betraf den 800 Jahre alten Bergfried-Turm, mit über 50 Metern einen
der höchsten Bergfriede Europas. Zur langfristigen Erhaltung der
Substanz waren 2013/2014 die umfassende Sanierung des Bergfriedes und
des Turmhelms notwendig - auch der Turmschmuck, der Erzengel Michael,
wurde restauriert und teilweise neu vergoldet.
Die Rolle der Esterhazy Privatstiftung, die als privater Träger eines
der bedeutendsten Wahrzeichen des Burgenlandes nahezu ohne staatliche
Mittel erhält und für die Menschen und die Wirtschaft der Region
laufend aufwertet, ist einmalig für Österreich.
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