[NOWKR]: Läuft bei uns nicht! - Aufmarsch von Pegida Wien unmöglich machen

Ob WKR-Ball oder Pegida-Aufmarsch – Geistigen Brandstiftern das Handwerk legen

Wien (OTS) - Seit Ende Oktober finden in Deutschland rassistische Demonstrationen, sogenannte "Spaziergänge", unter dem Label "PEGIDA" (Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes) statt. Das es den "Patriotischen Europäern" dabei nicht um eine Kritik an Islamismus als reaktionäre und menschenverachtende Ideologie geht, sondern bei den Protesten vielmehr eine Sehnsucht nach Autorität und Orientierung, sowie der Rassismus und Antisemitismus der deutschen Mitte ausgedrückt werden, ist offensichtlich.

Rechte Bürger_inneninitiativen, rechte Hooligans, "besorgte Bürger", offene Neonazis und Verschwörungstheoretiker_innen bilden die Spitze der Demonstationen, welche sich vereinigt haben, um gegen Muslim_innen, die "Lügenpresse", Migrant_innen oder die "Überfremdung" - kurz: alles was undeutsch ist, zu hetzen.

Gegen diese gemeinsamen Feindbilder gehen - zumindest in Dresden -jeden Montag mehrere zehntausend Menschen auf die Strasse. "Die Möglichkeit, dass eine solche Bewegung auch in Wien ins Rollen kommt, wollen wir den Veranstaler_innen von "PEGIDA Wien" gar nicht erst einräumen", sagt Elisabeth Litwak, Sprecherin des NOWKR Bündnis.

Während sich in Deutschland die AfD und CSU noch darüber streiten, wer sich als parlamentarische Vertretung für die "besorgten Bürger" besser eignet, ist in Österreich die Lage eindeutiger. Die FPÖ hat von Anfang an, die Konzepte der "PEGIDA" verteidigt und sich mit der Bewegung solidarisiert.

"Das HC Strache in Bezug auf "PEGIDA" von einer "seriösen Bürgerrechtsbewegung" spricht und offen die Unterstützung der FPÖ anbietet, sollten sich die Proteste hierzulande etablieren, unterstreicht die Notwendigkeit antifaschistischen Engagements.", meint Elisabeth Litwak.

"Wir werden den Versuch von "PEGIDA Wien" ihre Kundgebung am 02. Februar abzuhalten, nicht kommentarlos hinnehmen!", fügt sie hinzu. Das NOWKR-Bündnis ruft daher für den 2. Februar für 17:30 zu Blockaden am Europaplatz auf.

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Pressesprecherin: Elisabeth Litwak
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