Wendelin Mölzer: Behörden haben Terrorgefahr trotz Warnungen ignoriert

Gewalt darf in Österreich weder von linksextremer, noch radikal-islamischer Seite Platz haben

Wien (OTS) - Als Chefredakteur eines ebenfalls islamkritischen Wochenmagazins, welches ebenfalls immer wieder übers Internet Drohungen aus der radikal islamistischen Ecke erhält, sei er entsetzt über den Terroranschlag auf die Pariser Satirezeitschrift "Charlie Hebdo", erklärte heute der freiheitliche Nationalratsabgeordnete Wendelin Mölzer, der auch Chefredakteur des Wochenmagazins "Zur Zeit" ist. Wenn nun von radikalislamistischer Seite auch in Europa der Terrorkrieg auf die Straße und sogar in die Zeitungsredaktionen getragen werde, müsse man allerdings den Behörden vorwerfen, dass sie die Warnungen vor einer solchen Entwicklung bislang weitgehend ignoriert haben. Nun, da es zu spät sei, werde allenthalben Entsetzen geäußert. Auch für Österreich scheine es Mölzer unzureichend, zu erklären, dass unser Land kein vorrangiges Ziel des islamischen Staats und seiner Terroristen sei. "Gerade die Tatsache, dass mit den österreichischen Freiheitlichen eine überaus erfolgreiche Kraft existiert, die sich von Anbeginn als Warner vor dem radikalen Islamismus profiliert hat, macht logischer Weise auch unser Land zu einem vorrangigen Ziel", hält der freiheitliche Abgeordnete fest. Aber auch die Tatsache, dass das Wochenmagazin "Zur Zeit" über Internet und andere Medien immer wieder von islamistischer Seite beschimpft und bedroht worden seien, spreche dafür.
Wenn von anderer Seite - nämlich von linksradikaler - nunmehr verstärkt gegen den sogenannten "Burschenschafterball", konkret den Akademikerball der Wiener Freiheitlichen, gehetzt und zur Gewalt aufgerufen werde, könnte dies von radikal-islamistischer Seite auch als Ermunterung aufgefasst werden, dass man gegen die österreichischen Patrioten, die ihre Kritik an gewaltsamen Islamismus zu äußern wagen, ungestraft vorgehen könne. Aus diesem Grunde fordert Mölzer die Behörden, insbesondere die Wiener Polizei, auf, jegliche Gewaltanwendung im Vorfeld des kommenden Akademikerballes zu unterbinden und damit klarzumachen, dass - gleich ob von linksradikaler oder radikal-islamistischer Seite - Gewalt gegen gesetzestreue Bürger und Drohungen gegen Parteien, wie der FPÖ, oder Zeitschriften, wie "Zur Zeit", absolut unangebracht und in Österreich nicht geduldet werden.

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