FPÖ-Kappel verurteilt feigen Terroranschlag auf "Charlie Hebdo"

Welle der Solidarität ein beruhigendes Signal in schwerer Stunde

Wien (OTS) - Die freiheitliche EU-Abgeordnete Dr. Barbara Kappel zeigt sich angesichts des feigen Terroranschlages auf die Redaktion der Satire-Zeitschrift "Charlie Hebdo" in Paris zutiefst betroffen und bekundet ihre volle Solidarität mit den Betroffenen, warnt aber vor dem Wechseln politischen Kleingelds.

Presse- und Meinungsfreiheit, gegenseitiger Respekt und Toleranz gehörten zu den Grundpfeilern des europäischen Wertesystems, so Kappel, und dürften keinesfalls in Frage gestellt werden. "Dieser feige Terrorakt, verübt von Fanatikern, die keinerlei Respekt vor unseren Werten zeigen, bedeutet nicht nur eine Bedrohung Frankreichs sondern ganz Europas", warnt die freiheitliche EU-Abgeordnete. "Wir sind unwiderruflich aufgefordert und verpflichtet, gegen diese Fanatiker, die den Namen Gottes und ihrer Religion zur Rechtfertigung ihrer barbarischen Gräueltaten missbrauchen, mit der äußersten Härte des Gesetzes vorzugehen."

Ermunternd und optimistisch stimme, soweit man in diesem tragischen Zusammenhang davon sprechen dürfe, die Welle der Solidarität mit den Opfern, die bereits gestern eingesetzt habe und bis heute ungebrochen anhalte. Die mutige Identifikation "Je suis Charlie" - "wir sind Charlie" - vieler Franzosen zeige, dass sich die Bürger Europas nicht einschüchtern ließen und bereit seien, mutig gegen den militanten Islamismus aufzutreten, dessen Bedrohung für Europa nun nicht mehr zu leugnen sei, betont Kappel.

Die freiheitliche EU-Abgeordnete warnt davor, den feigen Anschlag für das Wechseln politischen Kleingelds zu missbrauchen und damit einer Polarisierung, gleich von welcher Seite, Vorschub zu leisten. Keinesfalls dürfe man nun jene patriotischen Kräfte, die stets vor einer islamistischen Bedrohung gewarnt hätten, wie etwa die Freiheitlichen, als Hetzer verunglimpfen. Patriotismus sei noch lange kein Nationalismus, die Meinung einer breiten Bevölkerungsmehrheit kein Populismus und der Ruf nach Beibehaltung der europäisch-abendländischen Identität noch lange keine geistig-ideologische Brandstiftung. "Im Gegenteil", so Kappel, "die Solidarisierung mit den europäischen Werten von Toleranz, Offenheit, Meinungsfreiheit und Trennung von Staat und Religion über alle parteipolitischen Grenzen hinweg ist in dieser schweren Stunde die einzige Möglichkeit, den feigen Totengräbern der Demokratie wirksam die Stirn zu bieten."

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