- 08.01.2015, 11:43:25
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Windbüchler: Wr. Neustadt kann mehr!
SPÖ-Verkehrspolitik hat großen Schaden angerichtet
Utl.: SPÖ-Verkehrspolitik hat großen Schaden angerichtet =
Grüner Klub im NÖ Landtag, St. Pölten (OTS) - "Alle Umfragen und
Erhebungen zeigen ganz klar, dass die SPÖ und Bernhard Müller die
absolute Mehrheit verlieren werden. Es geht also bei dieser Wahl um
die Frage, was kommt denn nach 70 Jahren einer SPÖ-Alleinregierung.
Das ist das eigentliche Wahlmotiv für die Menschen in Wr. Neustadt",
sagt die Spitzenkandidatin der Grünen, Nationalratsabgeordnete Tanja
Windbüchler. "Gestärkte Grüne sind natürlich dazu bereit ernsthaft zu
gestalten, geht es doch um Umweltschutz, Fahrradpolitik und
Transparenz. Das sind unsere Kernthemen, die wir nachhaltig auch
umsetzen können", erinnert Tanja Windbüchler daran, dass in den
letzten 5 Jahren Grüne in 6 Landesregierungen und zig
Stadtregierungen eingezogen sind. "Wir Grüne sind in mehr
Landesregierungen vertreten als die SPÖ, die Erfahrungen daraus sind
auch für Wr. Neustadt essentiell."
"Die Bevölkerung in Wr. Neustadt wird zur großen Mehrheit gezwungen,
sich mit dem eigenen, teuren PKW in der Stadt zu bewegen. Die
SPÖ-FPÖ-Verkehrspolitik hat großen Schaden angerichtet in den letzten
5 Jahren. Die Innenstadt liegt brach, an der Peripherie blühen die
Einkaufszentren und Shopping-Angebote. Die letzten öffentlichen Bäder
wurden zugesperrt, neue jedoch wiederum an der Peripherie errichtet.
Innerstädtische Grünflächen werden verbaut, Fahrradpolitik gibt es
keine und der öffentliche Verkehr wird nur halbherzig für Schüler und
Schülerinnen konzipiert. Das muss endlich ein Ende haben", zeigt sich
die Grüne kämpferisch in Anbetracht der falschen Entwicklungen in der
43.000-EinwohnerInnen-Stadt.
Grüne Ziele:
20% Fahrradanteil am Gesamtverkehrsaufkommen bis 2020. "Wr. Neustadt
ist die einzige Stadt, deren Fahrradanteil sinkt und nicht steigt,
das ist ein Alarmsignal. Waren es 1996 noch 13 %, sind es heute nur
mehr 10% der Bevölkerung, die sich trauen mit dem Fahrrad zu fahren.
Die Stadt ist ausgerichtet darauf, dass alle mit dem Auto fahren
müssen, das gehört schleunigst geändert. Dafür braucht es mehr
sichere Radwege, Radabstellplätze und Fahrradbeauftragte."
Öffis im 15-Minuten-Takt um 1 Euro pro Tag: "Um tatsächlich das
eigene Auto in der Garage stehen zu lassen, braucht es auch das
flächendeckende Angebot in der Stadt mit den öffentlichen Bussen
leicht von Punkt A nach Punkt B zu kommen. Zurzeit fahren alle 30
Minuten bis rund 18 Uhr an Werktagen die Busse. Sonn- und Feiertage
gibt es keine Möglichkeit öffentlich mit den Bussen zu fahren, eine
Strecke kostet Euro 2,10.- und wegen dem erhöhten
Individualverkehrsaufkommen, sind die Busse regelmäßig spät. Deshalb
muss es rasch den Umstieg auf den 15-Minuten-Takt geben und die
Kosten pro Tageskarte auf 1 Euro senken"
Autofreier Hauptplatz: "Der Hautplatz ist das Wohnzimmer der Stadt.
So sollte dieser auch gestaltet werden. Der Hauptplatz soll genügend
Platz für Spielen, Flanieren, Radfahren und Entspannen vorsehen. Mit
den Trends der modernen Stadtplanung soll auf dem gesamten Hauptplatz
mehr Platz für Kinder entstehen anstatt Platz für Autos. Das fördert
auch die Innenstadtbelebung und die Unternehmen"
"Wir Grüne sind das Zünglein an der Waage. Wenn die absolute Mehrheit
fällt, dann hängt es von uns gestärkten Grünen ab in welche Richtung
sich die Stadt entwickeln wird. Wir wollen gestalten und den Weg
einer modernen, weltoffenen und klimaschützenden Stadt gemeinsam mit
der Bevölkerung gehen. Männliche Eitelkeiten von SPÖ, ÖVP und FPÖ
sind nicht zielführend. Es geht um ein Miteinander in allen Belangen
der Stadt", ist die Grüne Spitzenkandidatin überzeugt davon, dass Wr.
Neustadt mehr kann. "Absolute Mehrheiten sind kontraproduktiv, das
sieht man auch in vorhandenen Entwicklungen in Stadt und Land"
Bezüglich der Kolitionsspekulationen ist zum Schluss vonseiten der
Grünen noch zu sagen, dass die Partei dann für Gespräche zur
Verfügung steht, wenn es auch um Grüne Inhalte und Werte geht.
Zusätzlich warnt Windbüchler vor den FPÖ-Phantasien die Stadt zu
regieren: "Die FPÖ darf nie wieder in Regierungsverantwortung kommen,
auch nicht in Wr. Neustadt. Der Schaden wäre unermässlich groß. Die
Grünen selbst werden mit der FPÖ und den Rechtspopulisten in Wr.
Neustadt niemals gemeinsam einen Weg beschreiten. Und damit die SPÖ
nicht in diese irrsinnige Verlegenheit kommt mit der FPÖ zu
koalieren, braucht es mehr Grün in Wiener Neustadt!"
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