Windbüchler: Wr. Neustadt kann mehr!

SPÖ-Verkehrspolitik hat großen Schaden angerichtet

Grüner Klub im NÖ Landtag, St. Pölten (OTS) - "Alle Umfragen und Erhebungen zeigen ganz klar, dass die SPÖ und Bernhard Müller die absolute Mehrheit verlieren werden. Es geht also bei dieser Wahl um die Frage, was kommt denn nach 70 Jahren einer SPÖ-Alleinregierung. Das ist das eigentliche Wahlmotiv für die Menschen in Wr. Neustadt", sagt die Spitzenkandidatin der Grünen, Nationalratsabgeordnete Tanja Windbüchler. "Gestärkte Grüne sind natürlich dazu bereit ernsthaft zu gestalten, geht es doch um Umweltschutz, Fahrradpolitik und Transparenz. Das sind unsere Kernthemen, die wir nachhaltig auch umsetzen können", erinnert Tanja Windbüchler daran, dass in den letzten 5 Jahren Grüne in 6 Landesregierungen und zig Stadtregierungen eingezogen sind. "Wir Grüne sind in mehr Landesregierungen vertreten als die SPÖ, die Erfahrungen daraus sind auch für Wr. Neustadt essentiell."

"Die Bevölkerung in Wr. Neustadt wird zur großen Mehrheit gezwungen, sich mit dem eigenen, teuren PKW in der Stadt zu bewegen. Die SPÖ-FPÖ-Verkehrspolitik hat großen Schaden angerichtet in den letzten 5 Jahren. Die Innenstadt liegt brach, an der Peripherie blühen die Einkaufszentren und Shopping-Angebote. Die letzten öffentlichen Bäder wurden zugesperrt, neue jedoch wiederum an der Peripherie errichtet. Innerstädtische Grünflächen werden verbaut, Fahrradpolitik gibt es keine und der öffentliche Verkehr wird nur halbherzig für Schüler und Schülerinnen konzipiert. Das muss endlich ein Ende haben", zeigt sich die Grüne kämpferisch in Anbetracht der falschen Entwicklungen in der 43.000-EinwohnerInnen-Stadt.

Grüne Ziele:
20% Fahrradanteil am Gesamtverkehrsaufkommen bis 2020. "Wr. Neustadt ist die einzige Stadt, deren Fahrradanteil sinkt und nicht steigt, das ist ein Alarmsignal. Waren es 1996 noch 13 %, sind es heute nur mehr 10% der Bevölkerung, die sich trauen mit dem Fahrrad zu fahren. Die Stadt ist ausgerichtet darauf, dass alle mit dem Auto fahren müssen, das gehört schleunigst geändert. Dafür braucht es mehr sichere Radwege, Radabstellplätze und Fahrradbeauftragte."
Öffis im 15-Minuten-Takt um 1 Euro pro Tag: "Um tatsächlich das eigene Auto in der Garage stehen zu lassen, braucht es auch das flächendeckende Angebot in der Stadt mit den öffentlichen Bussen leicht von Punkt A nach Punkt B zu kommen. Zurzeit fahren alle 30 Minuten bis rund 18 Uhr an Werktagen die Busse. Sonn- und Feiertage gibt es keine Möglichkeit öffentlich mit den Bussen zu fahren, eine Strecke kostet Euro 2,10.- und wegen dem erhöhten Individualverkehrsaufkommen, sind die Busse regelmäßig spät. Deshalb muss es rasch den Umstieg auf den 15-Minuten-Takt geben und die Kosten pro Tageskarte auf 1 Euro senken"
Autofreier Hauptplatz: "Der Hautplatz ist das Wohnzimmer der Stadt. So sollte dieser auch gestaltet werden. Der Hauptplatz soll genügend Platz für Spielen, Flanieren, Radfahren und Entspannen vorsehen. Mit den Trends der modernen Stadtplanung soll auf dem gesamten Hauptplatz mehr Platz für Kinder entstehen anstatt Platz für Autos. Das fördert auch die Innenstadtbelebung und die Unternehmen"

"Wir Grüne sind das Zünglein an der Waage. Wenn die absolute Mehrheit fällt, dann hängt es von uns gestärkten Grünen ab in welche Richtung sich die Stadt entwickeln wird. Wir wollen gestalten und den Weg einer modernen, weltoffenen und klimaschützenden Stadt gemeinsam mit der Bevölkerung gehen. Männliche Eitelkeiten von SPÖ, ÖVP und FPÖ sind nicht zielführend. Es geht um ein Miteinander in allen Belangen der Stadt", ist die Grüne Spitzenkandidatin überzeugt davon, dass Wr. Neustadt mehr kann. "Absolute Mehrheiten sind kontraproduktiv, das sieht man auch in vorhandenen Entwicklungen in Stadt und Land"

Bezüglich der Kolitionsspekulationen ist zum Schluss vonseiten der Grünen noch zu sagen, dass die Partei dann für Gespräche zur Verfügung steht, wenn es auch um Grüne Inhalte und Werte geht. Zusätzlich warnt Windbüchler vor den FPÖ-Phantasien die Stadt zu regieren: "Die FPÖ darf nie wieder in Regierungsverantwortung kommen, auch nicht in Wr. Neustadt. Der Schaden wäre unermässlich groß. Die Grünen selbst werden mit der FPÖ und den Rechtspopulisten in Wr. Neustadt niemals gemeinsam einen Weg beschreiten. Und damit die SPÖ nicht in diese irrsinnige Verlegenheit kommt mit der FPÖ zu koalieren, braucht es mehr Grün in Wiener Neustadt!"

Rückfragen & Kontakt:

TANJA WINDBÜCHLER-SOUSCHILL

Abgeordnete zum Nationalrat
Sprecherin für Außen- und Friedenspolitik, Entwicklungszusammenarbeit sowie Zivildienst
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