- 07.01.2015, 10:27:46
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Nichtraucherschutz: Gute Vorsätze noch 2015 umsetzen
Rauchfreie Lokale so schnell wie möglich Wirklichkeit werden lassen - Pharmig unterstützt Oberhauser und Mitterlehner
Utl.: Rauchfreie Lokale so schnell wie möglich Wirklichkeit werden
lassen - Pharmig unterstützt Oberhauser und Mitterlehner =
Wien (OTS) - "Diesen Neujahrsvorsatz soll die Regierung so schnell
wie möglich realisieren", fordert Dr. Jan Oliver Huber,
Generalsekretär der Pharmig, aus Anlass der offenkundigen
Einhelligkeit von Vizekanzler Reinhold Mitterlehner und
Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser zum verbesserten
Nichtraucherschutz in Österreichs Lokalen. Huber betonte, dass eine
Anhebung der österreichischen Gesetzgebung auf EU Niveau längst
überfällig sei. Wenn Vizekanzler und Gesundheitsministerin hier einer
Meinung sind, stünde einer schnellen Gesetzeswerdung doch nichts
und niemand mehr im Wege, so Huber und wiederholt seine Forderung aus
dem Sommer 2014 (OTS0098 vom 12.8.2014): "Eine einmalige
Sonderabschreibung für die Wirte, deren finanzielle Aufwendungen aus
Umbaumaßnahmen noch nicht gedeckt sind, wahrt den Vertrauensschutz
und die Rechtssicherheit. Die Mindereinnahmen in diesem Bereich sind
vernachlässigbar, angesichts der horrenden Kosten, die dem
Gesundheitssystem aus den Folgen des Nikotinmissbrauchs erwachsen."
Im europäischen Vergleich liegt Österreich laut einer Studie (Tobacco
Control Scale 2013), die das Engagement für weniger Tabakkonsum in 34
Ländern vergleicht, an letzter Stelle - und das konstant seit 2007.
"Österreichs Jugendliche sind Spitzenreiter beim Rauchverhalten,
der Konnex zum laschen Rauchverbot liegt auf der Hand. Es ist
bedauerlich, dass erst der Todesfall eines prominenten Journalisten
die möglichen Konsequenzen ins öffentliche Bewusstsein ruft", so
Huber.
Die pharmazeutische Industrie unterstützt seit Jahren die Bemühungen,
den Tabakkonsum einzudämmen. "Wir erweisen uns daher nicht nur in der
Medizin als engagierte Partnerin, sondern auch in der Prävention -
denn Erkrankungen, die vermieden werden können, müssen später nicht
behandelt werden", bringt Huber das Engagement der pharmazeutischen
Industrie auf den Punkt.
Gleichzeitig trägt sie dazu bei, die Behandlungsoptionen bei einer
COPD - für die Rauchen als Hauptursache gilt - kontinuierlich zu
verbessern, wie etwa über die Initiative "Arznei und Vernunft". Im
Zuge der Kooperation der Pharmig mit dem Hauptverband der
Sozialversicherungsträger, der Ärzte- und Apothekerkammer wurden
zuletzt die Leitlinien zu COPD aktualisiert und sind unter
www.arzneiundvernunft.at abrufbar. In Österreich sind geschätzt bis
zu elf Prozent der Bevölkerung von einer COPD betroffen, das sind
mehr als 800.000 Menschen.
Über die Pharmig: Die Pharmig ist die freiwillige
Interessenvertretung der österreichischen Pharmaindustrie. Derzeit
hat der Verband 120 Mitglieder (Stand Jänner 2015), die den
Medikamenten-Markt zu fast 100 Prozent abdecken. Die
Mitgliedsunternehmen der Pharmig bieten Arbeitsplätze für ca. 12.000
Beschäftigte.
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