Korrektur zu OTS0026

Wien (OTS/fpd) - Der Wiener Akademikerball findet selbstverständlich am 30. Jänner und nicht, wie irrtümlich gemeldet, am 30. September statt.

Der richtige Text lautet also:

FP-Jung: Bei Demo gegen Akademikerball droht erneut Randale!

"Auch wenn ihr Josef verurteilt - wir kommen wieder!" - die gewalttätigen Anarchos aus der BRD halten Wort

Weil sich die einheimische Mitläufer-Szene nach den Ausschreitungen bei der vorjährigen Demo gegen den Akademikerball sichtlich zögerlich zeigt, hat der harte Kern der Krawallos in Wien Unterstützung beim Großen Bruder gesucht. In einer Werbetour vom 2. bis 17. Dezember wurden willige Söldner von Bremen bis München angeheuert, die Wien am 30. Jänner innerhalb der 2-er Linie in ein Tollhaus verwandeln sollen.

Bezeichnend für den Geist der dahinter steckt, ist das Logo eines eifrigen "Streetfighters" mit dem (noch) Decknamen "maoam", welches für den "Club-Molli"(von Molotowcocktail) wirbt und die Bastelanleitung für den Brandsatz (2/3 Heizöl, 1/3 Benzin) gleich mitliefert.

"Die Polizei in Wien verfügt über diese Informationen aus der mittleren Führungsebene und ist gefordert, diesmal von Anfang an Entschlossenheit zu zeigen, sonst werden wir Zustände wie in der Hamburger Hafenstraße oder Berlin erleben. Twittern mit diesen Gewalttätern und viel Spaß beim Punsch wird da nicht ausreichen", warnt Wiens FPÖ-Gemeinderat Mag. Wolfgang Jung vor einer für Österreich wirklich neuen Dimension der Straßenrandale.

Die Stadtregierung ist über diese Entwicklung informiert. SPÖ und Grüne sind deshalb bisher auch relativ zurückhaltend. Hoffentlich haben sie den Ernst der Lage erkannt und bremsen ihre Jugendorganisationen ein. Derartige Bemühungen werden in der Szene jedenfalls misstrauisch beobachtet und die Beschwichtiger, in Anspielung auf den Ball, als "Distancingstars" bezeichnet.

"Stillschweigen alleine genügt aber nicht" kritisiert der freiheitliche Mandatar Rot-Grün, "denn so lange diesen Elementen die Schulungs- und Rückzugszentren wie das Ernst-Kirchwegerhaus, die Pankahyttn, das Amerlinghaus (eine der Führungszentralen bei jeder Demo) und andere Schlupfwinkel finanziert werden, bleiben alle Aufrufe zur Gewaltfreiheit unglaubwürdig. Für die "Generalprobe" für die Straßenschlacht darf des WuK genützt werden".

Jung schließt mit der Ankündigung, dass demnächst weitere und detaillierte Informationen zu den geplanten Aufmärschen und den dahinter Stehenden erfolgen werden und verweist warnend auf ein "Soliposting" der Global Revolution aus der der BRD, mit dem Text "gegen Polizeiwillkür ... macht euch auf was gefasst, Austrofaschos!" (Schluss)

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