Papst Franziskus benennt 20 neue Kardinäle

Sieben Europäer, drei Asiaten, zwei Ozeanier, fünf Lateinamerikaner und drei Afrikaner im erweiterten Kardinalskollegium

Vatikanstadt, 4.1.2015 (KAP) Papst Franziskus nimmt 20 neue Mitglieder in das Kardinalskollegium auf. Er kündigte am Sonntag beim Mittagsgebet auf dem Petersplatz an, die kirchlichen Würdenträger aus allen fünf Kontinenten würden am 14. Februar in das höchste kirchliche Gremium aufgenommen. Insgesamt nimmt Franziskus sieben Europäer, drei Asiaten, zwei Ozeanier, fünf Lateinamerikaner und drei Afrikaner in seinen Senat auf und unterstreicht damit erneut die weltkirchliche Breite, auf die der Argentinier auf dem Bischofsstuhl von Rom setzt.

Es ist das zweite Mal seit seinem Amtsantritt im März 2013, dass Franziskus neue Kardinäle ernennt. Sie sind die wichtigsten Berater des Papstes.

Im Folgenden die künftigen Purpurträger in alphabetischer Reihenfolge (im Spanischen ist der erste Nachname relevant, im Portugiesischen der zweite Nachname):

Ricardo Blazquez Perez (72), Erzbischof von Valladolid (Spanien); Charles Maung Bo SDB (66), Erzbischof von Yangon (Myanmar); Manuel Jose Macario do Nascimento Clemente (66), Patriarch von Lissabon (Portugal); John Atcherley Dew (66), Erzbischof von Wellington, Neuseeland; Julio Duarte Langa (87), Erzbischof emeritus von Xai-Xai (Mosambik); Arlindo Gomes Furtado (65), Erzbischof von Santiago (Kapverdische Inseln);

Francis Xavier Kriengsak Kovthavanij (65), Erzbischof von Bangkok (Thailand); Jose Luis Lacunza Maestrojuan OAR (70), Bischof von David (Panama); Soane Patita Paini Mafi (53), Bischof von Tonga (Königreich Tonga); Luigi de Magistris (88), emeritierter Pro-Großpönitentiar der Kirche und Titularerzbischof von Nova (Italien); Dominique Mamberti (62), Präfekt der Apostolischen Signatur (Vatikan); Edoardo Menichelli (75), Ancona-Osimo (Italien); Francesco Montenegro (68), Erzbischof von Agrigent (Italien); Pierre Nguyen Van Nhon (76), Erzbischof von Hanoi (Vietnam); Jose de Jesus Pimiento Rodriguez (95), emeritierter Erzbischof von Manizales (Kolumbien); Karl-Joseph Rauber (80), emeritierter Vatikandiplomat und Titularerzbischof von Gubalziana (Deutschland); Berhaneyesus Demerew Souraphiel CM (66), Erzbischof von Addis Abeba (äthiopisch-katholische Kirche); Alberto Suarez Inda (75), Erzbischof von Morelia (Mexiko); Daniel Fernando Sturla Berhouet SDB (55), Erzbischof von Montevideo (Uruguay); Luis Hector Villalba (80), emeritierter Erzbischof von Tucuman (Argentinien).

Alle Ausgewählten erhalten vom Papst die rote Scheitelkappe und einen Ring als Zeichen ihrer neuen Würde. Die Zeremonie findet im Rahmen der Kardinalsversammlung am 14./15 Februar im Vatikan statt, einem sogenannten Konsistorium.

Das Kardinalskollegium wird damit 228 Mitglieder umfassen. Zu den gegenwärtig 110 zur Papstwahl berechtigten Mitgliedern unter 80 Jahren kommen dann 15 hinzu. 103 haben die Altersgrenze bereits überschritten.

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(forts. mgl.) rme//

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