• 02.01.2015, 14:31:44
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LR Gerhard Köfer: Ärzte-Verhandlungen müssen sofort wieder aufgenommen werden!

Kritik an derzeitiger "Nicht-Verhandlungstaktik". Einsetzung eines Mediators vorgeschlagen

Utl.: Kritik an derzeitiger "Nicht-Verhandlungstaktik". Einsetzung
eines Mediators vorgeschlagen =

Klagenfurt (OTS) - "Sollte nicht in kürzester Zeit eine Lösung im
Ärztestreit, mit der beide Seiten leben können, gefunden werden,
drohen in den Kärntner Landesspitälern massive Versorgungsengpässe!"
Mit diesen klaren Worten appelliert Kärntens Landesrat Gerhard Köfer
heute, Freitag, eindringlich, die Verhandlungen betreffend den
Ärztegehältern sofort wieder aufzunehmen. Er, Köfer, kritisiert die
derzeit öffentlich zur Schau gestellte "Nicht-Verhandlungstaktik" von
LH Kaiser: "Via Medien (Fundamental-)Standpunkte mitzuteilen, ist
wenig klug und schafft auch kein Vertrauen bei der Bevölkerung."

Köfer nimmt bei den Gehaltsverhandlungen neben LH Kaiser, der
zuständige Referentin LHStv. Prettner und der KABEG auch die
Ärztekammer in die Pflicht: "Ich weise die Vertreter und
Verhandlungsführer der Ärzteschaft auf ihren Anspruch an Ethik und
Moral hin. Die Kammer hat eine große Verantwortung für das
Gesundheitswesen und die Versorgungssicherheit in Kärnten, dieser
Tatsache müssen sich alle Beteiligten zu jeder Zeit bewusst sein."
Für den Fall, dass weitere Verhandlungsversuche zwischen dem Land
bzw. der KABEG und den Ärztevertretern scheitern, schlägt Köfer die
Einsetzung eines Mediators bzw. Streitschlichters vor: "Eine
fachkundige und in jeglicher Hinsicht unabhängige und unbefangene
Person soll zwischen den verschiedenen Standpunkten vermitteln. Dies
ist vielleicht ein Weg, um eine dringend notwendige Lösung zu
erreichen."

Abschließend verlangt Köfer auch eine politische Kraftanstrengung in
Richtung eines bundeseinheitlichen Besoldungsrechtes für die Ärzte:
"Es muss in einem kleinen Land wie Österreich wohl möglich sein, eine
für alle Bundesländer gleichlautende Regelung zu treffen. Dies würde
dem Land viele politische Diskussionen ersparen. Die neue
Gesundheitsministerin ist hier in der Pflicht und muss umgehend tätig
werden."

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | KTS

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