Automatenverbot in Wien: Warum müssen die Wiener Millionen in die Karibik statt in die Stadtkassa?

Echter Spielerschutz schaut ganz anders aus!

Wien (OTS) - Österreich ist längst Europameister bei Ausgaben für Online Glücksspiel. Das kommt davon, dass es noch nie ein ausreichend großes und attraktives Glücksspielangebot in Österreich gegeben hat. In keinem anderen Land in Europa wird dermaßen viel Geld für Glücksspiel und Wetten im Internet ausgegeben. Das verantwortungslose Automatenverbot in Wien feuert das Glücksspiel im Internet unnötigerweise auch noch ganz drastisch an!

Das dramatische Problem dabei sind weniger die seriösen Anbieter aus der EU, sondern die besonders verlockenden Glücksspielangebote aus der Karibik oder Asien mit keinem oder zu oft nur pro forma existierenden Jugendschutz.

Übers Handy oder Tablet, im Internetshop oder daheim am PC, ungestört die beliebtesten Automatenspiele weiterzuspielen ist problemlos möglich. Die falschen Argumente der Ignoranten: "Viel zu kompliziert für normale Leute und man könne den Zahlungsverkehr blockieren" sind längst durch die langjährige Realität von den Konsumenten widerlegt. Solche Zahlungen sind seit 1997 vollkommen folgenlos, weil nicht kontrollierbar, verboten. Das stört niemanden und gerade Smartphones sind auch bei der einkommensschwächeren Bevölkerung weit verbreitet.

Im Vergleich zu überregulierten und extrem hoch besteuerten inländischen Glücksspielen werden vielfach Gewinnchancen von über 98% angeboten. Das ist absolut konkurrenzlos und viel höher als im mehrfach reparierten Glücksspielgesetz, wo der Prozentsatz(zwecks besserer Ausbeutung der Konsumenten?) extra begrenzt wurde!

Die, vom Finanzministerium vorgesehenen und vermutlich wieder rechtswidrigen, Beschlagnahmeaktionen der Finanz"polizei" und der echten Polizei lösen ganz direkt die Förderung von ausländischem Online Glücksspiel und der über 120 ausländischen Casinos und Spielhallen hinter den Grenzübergängen aus. Dass das vom Steuerzahler noch dazu teuer subventioniert werden muss, ist besonders grotesk.

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Helmut Kafka
Pressesprecher
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