• 29.12.2014, 09:15:02
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Automatenverbot in Wien: Warum müssen die Wiener Millionen in die Karibik statt in die Stadtkassa?

Echter Spielerschutz schaut ganz anders aus!

Utl.: Echter Spielerschutz schaut ganz anders aus! =

Wien (OTS) - Österreich ist längst Europameister bei Ausgaben für
Online Glücksspiel. Das kommt davon, dass es noch nie ein ausreichend
großes und attraktives Glücksspielangebot in Österreich gegeben hat.
In keinem anderen Land in Europa wird dermaßen viel Geld für
Glücksspiel und Wetten im Internet ausgegeben. Das verantwortungslose
Automatenverbot in Wien feuert das Glücksspiel im Internet
unnötigerweise auch noch ganz drastisch an!

Das dramatische Problem dabei sind weniger die seriösen Anbieter aus
der EU, sondern die besonders verlockenden Glücksspielangebote aus
der Karibik oder Asien mit keinem oder zu oft nur pro forma
existierenden Jugendschutz.

Übers Handy oder Tablet, im Internetshop oder daheim am PC, ungestört
die beliebtesten Automatenspiele weiterzuspielen ist problemlos
möglich. Die falschen Argumente der Ignoranten: "Viel zu kompliziert
für normale Leute und man könne den Zahlungsverkehr blockieren" sind
längst durch die langjährige Realität von den Konsumenten widerlegt.
Solche Zahlungen sind seit 1997 vollkommen folgenlos, weil nicht
kontrollierbar, verboten. Das stört niemanden und gerade Smartphones
sind auch bei der einkommensschwächeren Bevölkerung weit verbreitet.

Im Vergleich zu überregulierten und extrem hoch besteuerten
inländischen Glücksspielen werden vielfach Gewinnchancen von über 98%
angeboten. Das ist absolut konkurrenzlos und viel höher als im
mehrfach reparierten Glücksspielgesetz, wo der Prozentsatz(zwecks
besserer Ausbeutung der Konsumenten?) extra begrenzt wurde!

Die, vom Finanzministerium vorgesehenen und vermutlich wieder
rechtswidrigen, Beschlagnahmeaktionen der Finanz"polizei" und der
echten Polizei lösen ganz direkt die Förderung von ausländischem
Online Glücksspiel und der über 120 ausländischen Casinos und
Spielhallen hinter den Grenzübergängen aus. Dass das vom Steuerzahler
noch dazu teuer subventioniert werden muss, ist besonders grotesk.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | AUT

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