Fischer würdigt Staat-Kirche-Beziehungen

Traditioneller Weihnachtsbesuch des Bundespräsidenten bei Kardinal Schönborn

Wien, 22.12.2014 (KAP) Bundespräsident Heinz Fischer hat am Montag Kardinal Christoph Schönborn im Wiener Erzbischöflichen Palais seinen traditionellen Weihnachtsbesuch abgestattet. Dabei hob er gegenüber Journalisten das gute Verhältnis zwischen Kirche und Staat in Österreich hervor, das von gegenseitigem Respekt getragen sei. Das möge auch im kommenden Jahr so bleiben, wünschte Fischer.

Er hoffe sehr, so der Bundespräsident, dass Papst Franziskus seiner Einladung nach Österreich nachkommen werde, freilich werde das bei den weltweiten Verpflichtungen des Papstes noch nicht 2015 der Fall sein. Er sei aber zuversichtlich, dass der Papst die Einladung "in angemessener Zeit" berücksichtigen werde. - Fischer hatte den Papst bei seinem Besuch am 13. November im Vatikan nach Österreich eingeladen.

Zur aktuellen Debatte um fehlende Flüchtlingsquartiere meinte der Bundespräsident, er hoffe auf eine gemeinsame Anstrengung von staatlichen wie auch anderen Institutionen, zu denen auch die Kirchen gehören, um alle Flüchtlinge unterbringen zu können.

Zum Tod von Udo Jürgens wiesen Fischer und Schönborn übereinstimmend auf dessen große Karriere hin. Jürgens stehe für Lieder mit viel Aussagekraft, mit denen er vielen Menschen Freude bereitet habe, so Schönborn und Fischer.

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(forts. mgl.) gpu/pwu/

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