- 18.12.2014, 15:57:06
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ORF-Stiftungsrat genehmigt ORF-Finanzplan 2015 und neuen ORF-Kollektivvertrag
Wrabetz: „2014 Jahr der Meilensteine für den ORF!“
Utl.: Wrabetz: „2014 Jahr der Meilensteine für den ORF!“ =
Wien (OTS) - "2014 war ein Jahr der Meilensteine für den ORF!",
betonte ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz in seinem Bericht
an den ORF-Stiftungsrat in dessen Plenarsitzung am Donnerstag, dem
18. Dezember 2014, unter dem Vorsitz von Vst.-Dir. Prof. Mag. Dietmar
Hoscher in Wien. Der ORF-Stiftungsrat genehmigte in seiner
Plenarsitzung einstimmig den ORF-Finanz- und -Stellenplan für das
Jahr 2015. Der Gebarungsprüfungsbericht der Prüfungskommission über
das Geschäftsjahr 2013 wurde zur Kenntnis genommen und dem
Generaldirektor einstimmig die Entlastung für das Geschäftsjahr 2013
erteilt. Weiters genehmigte der Stiftungsrat den neuen
Kollektivvertrag "KV 2014", der mit 1. März 2015 in Kraft tritt.
"2014 konnte eine Reihe von Entscheidungen getroffen werden, die von
großer Bedeutung für die positive Weiterentwicklung des ORF sind: im
März der Standortbeschluss, im Juni der Beschluss der Strategie 'ORF
2020', im Oktober die Architektenentscheidung über den Zubau und
heute schließlich die Beschlüsse über den neuen ORF-Kollektivvertrag
und den ORF-Finanzplan 2015. Der ORF ist heute eines der
erfolgreichsten öffentlich-rechtlichen Medienunternehmen in Europa:
Wir sind Marktführer in Radio, Fernsehen und Online, veranstalten
2015 den größten TV-Event Europas und wir sind in den schwarzen
Zahlen. Mit diesem umfassenden Zukunftspaket des Jahres 2014 sind die
Voraussetzungen dafür geschaffen, dass das auch so bleibt! Bei der
Belegschaftsvertretung bedanke ich mich ausdrücklich für die
konstruktive Zusammenarbeit und die Einigung auf den neuen
Kollektivvertrag", so Wrabetz.
Mag. Richard Grasl, Kaufmännischer Direktor des ORF, zum Finanzplan
2015: "Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen ist es gelungen, auch
für 2015 einen ausgeglichenen Finanzplan vorzulegen. Bei den
Programmentgelten und den Werbeerlösen gehen wir von einer stabilen
Entwicklung aus! Unterjährig zusätzlich zur Verfügung stehende Mittel
werden wir wie bisher ins Programm investieren. Voraussetzung für die
Erreichung unserer budgetären Ziele ist die Fortsetzung des
Konsolidierungskurses!"
Ausgeglichener Finanzplan 2015
Mit dem Finanzplan 2015 konnten die Voraussetzungen dafür geschaffen
werden, dass der ORF weiterhin Marktführer in Radio, Fernsehen und
Online bleibt und (auch ohne Refundierung) ausgeglichen bilanzieren
kann. Gleichzeitig können Großevents wie der Song Contest und die
Sportgroßevents in Vail und Falun finanziert und neue Geschäftsfelder
entwickelt werden.
Der ORF plant im Geschäftsjahr 2015 einen Gesamtumsatz von 910,9 Mio.
Euro: davon 593,6 Mio. aus Programmentgelten, 218,5 Mio. Euro aus
Werbung und 98,8 Mio. Euro aus sonstigen Umsatzerlösen. Die EGTs
sollen laut Plan 0,3 Mio. Euro im ORF sowie 0,8 Mio. Euro im
ORF-Konzern (nach Abzug Fremdanteile) betragen.
Zukunftsweisender Kollektivvertrag beschlossen
Die Medienlandschaft hat in den letzten Jahren einen tiefgreifenden
strukturellen Wandel durchlaufen, worauf auch in der
arbeitsrechtlichen Organisation zu reagieren war.
ORF-Geschäftsführung und Zentralbetriebsrat haben 2012 Verhandlungen
über einen neuen Kollektivvertrag aufgenommen und sich nun auf einen
neuen, zukunftsweisenden Kollektivvertrag geeinigt, der für alle ab
1.3.2015 neu eintretenden MitarbeiterInnen gilt und heute vom
Stiftungsrat genehmigt wurde. Die Eckpunkte sind:
-) Einführung eines neuen Verwendungsgruppenschemas
-) Anpassung des Gehaltsschemas an marktübliche Gehaltshöhen
-) Reduktion des senioritätsbedingten Gehaltsanstiegs von 48 % auf 33
%
-) Möglichkeit der Inanspruchnahme eines Papamonats bzw. Sabbaticals
-) Anstellung von bestehenden HonorarmitarbeiterInnen, ständigen
Leiharbeitskräften sowie Aushilfskräften
Aufbauend auf der Unternehmensstrategie "ORF 2020" entwickelt der ORF
außerdem gemäß dem Prinzip "structure follows strategy" ein neues
Modell für die medienübergreifende Arbeitsorganisation in den
Genreclustern "Information", "Kultur / Bildung", "Sport" und
"Unterhaltung / Service" und deren Zusammenarbeit als nach dem
Channelmanagement-Prinzip organisierte Programme.
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