HCB Görtschitztal: Bernd-Christian Funk wird unabhängige Untersuchungskommission leiten

LH Kaiser, LHStv. Prettner, LR Benger, LR Holub: "Aufklärung, Fehleranalyse, Verbesserungsvorschläge sind Basis für Neustart in positive Zukunft des Görtschitztales"

Klagenfurt (OTS/LPD) - Der renommierte Rechtswissenschafter Universitätsprofessor Bernd-Christian Funk wird eine unabhängige Untersuchungskommission zur transparenten Aufklärung der behördeninternen Abläufe rund um den HCB-Fall im Görtschitztal leiten. Das gab Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser heute, Donnerstag, in der aktuellen Stunde im Rahmen der Sitzung des Kärntner Landtages bekannt: "Meine Kollegin LHStv.in Beate Prettner und meine Kollegen LR Christian Benger, LR Rolf Holub und ich haben seit Bekanntwerden der HCB-Belastung, der laut eigenen Aussagen von Verantwortlichen des Unternehmens w & p in der Bescheidwidrigen Verbrennung im Werk verursacht wurde, volle Transparenz und Aufklärung versprochen. Es freut mich, dass Bernd-Christian Funk unserer Bitte diese "Funk-Kommission zu leiten, zugestimmt hat", sagte Kaiser, der noch in der Nacht auf Donnerstag lange mit Funk telefoniert und schließlich seine Zusage bekommen hat.

Laut Kaiser erhalte Funk freie Hand bei der Zusammenstellung der unabhängigen Kommission, "die völlig frei von politischen Einflüssen agieren wird". "Wir werden der Untersuchungskommission vollen Zugang zu sämtlichen relevanten Unterlagen gewähren. Die unabhängige Untersuchungskommission soll eine professionelle Aufarbeitung der im Zusammenhang stehenden Abläufe, Informations- und Genehmigungsverfahren vornehmen und dabei Klarheit schaffen", so Kaiser, der sich gemeinsam mit den Regierungskollegen schnellstmöglich mit Funk treffen will, um die weitere Vorgehensweise festzulegen.

"Vollste Transparenz und Aufklärung, Ursachenforschung mit entsprechenden Konsequenzen strafrechtlicher und behördlicher Natur, eine umfassende Fehleranalyse, die Erarbeitung von Verbesserungsvorschlägen sowie koordinierte Hilfe für die betroffene Bevölkerung und die restlose Beseitigung aller Gefahrenquellen sind die Basis für einen Neustart, den die Görtschitztaler Bevölkerung ebenso wie die gesamte Kärntner Bevölkerung erwartet und auch bekommen wird", erklären Kaiser, Prettner, Benger und Holub.

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