Walser zu Zentralmatura: "Sofortige Einrichtung einer Krisenhotline!"

Notfallplan für den Maturatermin 2015 als Zwischenlösung notwendig

Wien (OTS) - "Die MaturantInnen dürfen nicht zu Opfern einer desaströsen Vorbereitung der Zentralmatura werden", reagiert der Grüne Bildungssprecher Harald Walser auf die schlechten Ergebnisse bei den Probeschularbeiten in Mathematik: "Die Empörung bei Eltern und SchülerInnen ist absolut berechtigt. Ich kann nicht verstehen, warum die vielen kritischen Stimmen der letzten Monate nicht zur Kenntnis genommen wurden." Gleichzeitig aber warnt der Grüne Bildungssprecher vor hysterischen Schnellschussreaktionen, wie sie bei der "Datenleck-Affäre" der Fall waren.
"Während aus der Steiermark gemeldet wird, dass jede dritte Probeschularbeit für die Zentralmatura negativ bewertet wurde und uns viele Hilferufe aus ganz Österreich von verunsicherten Eltern und MaturantInnen erreichen, spricht das BIFIE auf seiner Website von einem 'angemessenen Schwierigkeitsgrad und einer hohen inhaltlichen Qualität' der Aufgabenstellung. Da stimmt doch ganz offenkundig etwas nicht", betont Walser und fragt: "Warum verschließt das BIFIE seine Augen vor der Realität?"
Er fordert daher als Sofortmaßnahme die Einrichtung einer Beratungs-und Krisenhotline: "Alle Betroffenen müssen Ansprechpartner haben, die auf die Riesenverunsicherung kompetent und unbürokratisch reagieren können. Im Notfall muss für dieses Jahr an einer Zwischenlösung gebastelt werden, die nicht Maturantinnen und Maturanten zu den Opfern einer schludrigen Vorbereitung des Projekts Zentralmatura machen, gleichzeitig aber das an sich sinnvolle Projekt nicht gefährden."

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