- 18.12.2014, 11:00:26
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Walser zu Zentralmatura: "Sofortige Einrichtung einer Krisenhotline!"
Notfallplan für den Maturatermin 2015 als Zwischenlösung notwendig
Utl.: Notfallplan für den Maturatermin 2015 als Zwischenlösung
notwendig =
Wien (OTS) - "Die MaturantInnen dürfen nicht zu Opfern einer
desaströsen Vorbereitung der Zentralmatura werden", reagiert der
Grüne Bildungssprecher Harald Walser auf die schlechten Ergebnisse
bei den Probeschularbeiten in Mathematik: "Die Empörung bei Eltern
und SchülerInnen ist absolut berechtigt. Ich kann nicht verstehen,
warum die vielen kritischen Stimmen der letzten Monate nicht zur
Kenntnis genommen wurden." Gleichzeitig aber warnt der Grüne
Bildungssprecher vor hysterischen Schnellschussreaktionen, wie sie
bei der "Datenleck-Affäre" der Fall waren.
"Während aus der Steiermark gemeldet wird, dass jede dritte
Probeschularbeit für die Zentralmatura negativ bewertet wurde und uns
viele Hilferufe aus ganz Österreich von verunsicherten Eltern und
MaturantInnen erreichen, spricht das BIFIE auf seiner Website von
einem 'angemessenen Schwierigkeitsgrad und einer hohen inhaltlichen
Qualität' der Aufgabenstellung. Da stimmt doch ganz offenkundig etwas
nicht", betont Walser und fragt: "Warum verschließt das BIFIE seine
Augen vor der Realität?"
Er fordert daher als Sofortmaßnahme die Einrichtung einer Beratungs-
und Krisenhotline: "Alle Betroffenen müssen Ansprechpartner haben,
die auf die Riesenverunsicherung kompetent und unbürokratisch
reagieren können. Im Notfall muss für dieses Jahr an einer
Zwischenlösung gebastelt werden, die nicht Maturantinnen und
Maturanten zu den Opfern einer schludrigen Vorbereitung des Projekts
Zentralmatura machen, gleichzeitig aber das an sich sinnvolle Projekt
nicht gefährden."
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