Meinl Bank Causa: Aktionär Far East schickt Klage an Republik Österreich

Wien (OTS) - Der überwiegende Aktionär der Meinl Bank, die Beleggingsmaatschappij Far East B.V. ("Far East"; Anm.), hat über deren Anwaltskanzlei Squire Patton Boggs in Washington DC eine Klage an die Republik Österreich übermittelt. So verfolgt die Far East laut der Kanzlei Squire Patton Boggs "die Absicht, vor einem internationalen Schiedsgericht - gemäß Artikel 12 des Investitionsschutz-Abkommens zwischen der Republik Österreich und Malta - Forderungen gegen die Republik Österreich in Bezug auf die Verminderung des Wertes der Meinl Bank und die de facto Enteignung des Investments in die Meinl Bank vorzubringen."

Squire Patton Broggs führt an, dass durch das mittlerweile sieben Jahre andauernde Verfahren gegen die Meinl Bank und deren Organe, sowie insbesondere durch das massiv rechtswidrige Vorgehen der zuständigen Behörden, der Wert der Meinl Bank - und damit das Investment des Aktionärs Far East - nachhaltig geschädigt worden ist.

Die Vorgehensweise der zuständigen Behörden in der Meinl Bank Causa haben laut Far East zu einem Schaden in Höhe von zumindest EUR 200 Mio. geführt: "Austria´s offending measures have directly resulted in substantial losses whose quantification will be provided in negotiations or arbitration, but include direct and indirect damages exceeding EUR 200 million", führt die Kanzlei Squire Patton Boggs aus.

Das Investitionsschutz-Abkommen sieht innerhalb einer bestimmten Frist vor, dass vor einer Verhandlung vor dem internationalen Schiedsgericht (z.B. in Washington; Anm.) gütliche Gespräche zwischen der Far East und der Republik Österreich über eine Beilegung des Streits geführt werden.

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