- 18.12.2014, 09:43:57
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Tag der MigrantInnen - Frauenberger: Menschenrechtsstadt bedeutet Rechte von MigrantInnen ernst nehmen
StartWien als internationales Best-Practice-Projekt
Utl.: StartWien als internationales Best-Practice-Projekt =
Wien (OTS) - "Menschenrechte sind unteilbar und universell gültig",
betont die Wiener Integrationsstadträtin Sandra Frauenberger
anlässlich des heutigen Internationalen Tags der MigrantInnen. "Der
Wiener Integrationsmonitor und andere Studien zeigen uns aber, dass
MigrantInnen nach wie vor geringeren Wohnraum zur Verfügung haben und
im Bildungssystem und am Arbeitsmarkt benachteiligt werden. In einer
Menschenrechtsstadt gibt es dafür keinen Platz", verweist
Frauenberger auf die Deklaration Wiens zur Menschenrechtsstadt am
kommenden Freitag. Der gleiche Zugang zu Bildung, Gesundheitssystem
oder leistbaren Wohnen gehöre, so die Integrationspolitikerin, zu den
grundliegenden Rechten und dürfen niemandem verwehrt bleiben.
Mit dem Programm "StartWien" begleitet die Stadt Wien MigrantInnen
seit mittlerweile sechs Jahren bei ihren ersten Schritten in Wien.
Neben einem Startcoaching in der Muttersprache und
Deutsch-Sprachgutscheinen beinhaltet StartWien auch umfassende
Informationsmodule zu Themen wie Bildungssystem oder Arbeitsmarkt.
"In einer Menschenrechtsstadt ist das selbstverständlich", wie
Frauenberger erklärt: "Mit StartWien reichen wir MigrantInnen die
Hand und unterstützen sie von Anfang an. Das ist das Werkzeug um sich
selbstbestimmt in der neuen Heimat zurechtzufinden."
StartWien - Umsetzung in chinesischer Millionenmetropole
Guangzhou
Die Niederlassungsbegleitung StartWien ist dabei nicht nur in Wien
ein voller Erfolg, sondern stößt auch international auf großes
Interesse. Das seit 2008 bestehende Programm wurde bereits mehrfach
ausgezeichnet und hat aktuell in der südchinesischen
Wirtschaftsmetropole Guangzhou sein Abbild gefunden. Als erstes Büro
für MigrantInnen wurde in der 16-Millionen-EinwohnerInnen-Stadt ein
MigrantInnen-Service nach dem Wiener Vorbild aufgebaut, wie Direktor
Chen Shao Kang bei einem Besuch in Wien erklärte. Es war bereits der
dritte Arbeitsbesuch einer Delegation aus Guangzhou bei "StartWien"
und der MA 17 (Integration und Diversität), seit das Projekt 2012 mit
dem 1. "Guangzhou International Award for Urban Innovation"
ausgezeichnet wurde. Dieser Preis wird von der Stadt Guangzhou in
Zusammenarbeit mit der Organisation United Cities and Local
Government (UCLG) und dem internationalen Städtenetzwerk Metropolis
vergeben. (Schluss)bea
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