FORMAT: "Bankensteuer ist ein lebensbedrohliches Thema für uns"

Raiffeisen-Generalanwalt Walter Rothensteiner im Interview

Wien (OTS) - Der Raiffeisen-Konzern meldet sich in der Steuerreform-Debatte zu Wort. Raiffeisen-Generalanwalt Walter Rothensteiner warnt im Interview mit dem am Donnerstag erscheinenden Wirtschaftsmagazin FORMAT, dass eine Beibehaltung der Bankensteuer zusätzliche Kündigungen in der gesamten Bankbranche zur Folge haben wird. "Die Bankensteuer ist ein lebensbedrohliches Thema für uns. Der Regierung muss bewusst sein, dass das mittelfristig Jobs kosten wird."

"Die Branche beschäftigt rund 70.000 Personen", sagt Rothensteiner gegenüber FORMAT. "Wenn ich kein Geld verdiene und die Vorgabe habe, dass die Personalkosten nicht steigen dürfen, aber gleichzeitig zwei bis drei Prozent KV-Erhöhung verdauen muss, kann das nur eines bedeuten: Personalabbau." Das wahrscheinliche Szenario sei, dass "jedes Jahr zwei Prozent weniger Mitarbeiter" beschäftigt sein werden. Rothensteiner: "Wir werden schön langsam dahinschrumpfen."

Walter Rothensteiner ist Vorstandsvorsitzender der Raiffeisen Zentralbank, Aufsichtsratsvorsitzender der börsennotierten Raiffeisen Bank International und oberster Bankenvertreter in der Wirtschaftskammer Österreich.

Rückfragen & Kontakt:

FORMAT Business
Ashwien Sankholkar
01-21755-4126

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FMT0001