Montecuccoli: Nachhaltige Reformen statt neuer Belastungen

Heute an morgen denken, um nachhaltig Lebensgrundlagen zu erhalten

Wien (OTS) - (16. Dezember 2014) "Die nun vorgelegten Vorschläge der Expertenkommission zu einer Steuerreform lassen noch viele Fragen offen. Österreich ist jedenfalls bereits heute ein Hochsteuerland und Spitzenreiter bei der Abgabenquote. Eine Entlastung ist dringend notwendig - aber nicht durch neue Steuern und Abgaben! Zusätzliche Belastungen lähmen die Wirtschaft, schrecken Unternehmer ab und gefährden Arbeitsplätze. Nur eine nachhaltige Reform regt Investitionen an, sichert Arbeitsplätze und erhält Lebensgrundlagen. Wir brauchen eine nachhaltige Steuerpolitik, die die Bürger entlastet und die Wirtschaft stärkt", bringt es DI Felix MONTECUCCOLI, Präsident der Land&Forst Betriebe, zum Start der morgigen Verhandlungen zur Steuerreform auf den Punkt.

Reformen endlich anpacken
Die Republik Österreich hat kein Einnahmen-, sondern ein Effizienz-und Ausgabenproblem. Wir müssen heute an morgen denken. Es gilt, Infrastruktur, Sicherheit und Wirtschaftsentwicklung zu sichern und nicht Arbeitsplätze zu gefährden. Unternehmenskapital muss gestärkt werden und darf nicht belastet werden. Leistung braucht Anreize für alle und soll nicht bestraft werden. Eine moderne Steuerpolitik basiert auf einer nachhaltigen Entwicklung. Dazu ist es zuerst notwendig, die Verwaltungs-, Pensions-, Bildungs- und Gesundheitsreform endlich in Angriff zu nehmen.

Nachhaltig Wirtschaften sorgt für eine gesunde Volkswirtschaft "Heimische Familienbetriebe leben seit Generationen nachhaltiges Wirtschaften vor. Die Substanz wird dabei stets bewahrt, geerntet werden nur die Erträge und der Zuwachs. Das erwarten wir auch vom Staat. Die Substanz - wie Unternehmenskapital oder Grund und Boden -muss geschützt werden. Jedem, egal ob Dienstnehmer, Unternehmer, Forst- oder Landwirt, muss der Ertrag seiner Arbeit und seines Risikos sowie ein Anreiz für persönliche Leistung bleiben", appelliert der Verbandspräsident an die politischen Vertreter, seriöse und sachliche Lösungen herbeizuführen.

"Besonders in der Landwirtschaft ist die Einkommenssituation schwierig. So belegen die jüngsten Zahlen der Statistik Austria, dass die Landwirtschaft gegenüber dem Jahr 2013 heuer ein Einkommensminus von 2,4 Prozent hinnehmen muss. Wenn durch zusätzliche Belastungen immer weniger übrigbleibt, muss auf die Substanz zurückgegriffen werden. Damit sinkt die österreichische Wirtschaftskraft. Das Ziel einer wirksamen Haushaltssanierung rückt ferner denn je. Schuldenabbau wird unmöglich und wir übergeben unseren Nachkommen einen Scherbenhaufen. Es steht viel auf dem Spiel", setzt Präsident Felix MONTECUCCOLI hohe Erwartungen in die Arbeit der politischen Verhandlungsführer.

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