• 16.12.2014, 13:31:05
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Montecuccoli: Nachhaltige Reformen statt neuer Belastungen

Heute an morgen denken, um nachhaltig Lebensgrundlagen zu erhalten

Utl.: Heute an morgen denken, um nachhaltig Lebensgrundlagen zu
erhalten =

Wien (OTS) - (16. Dezember 2014) "Die nun vorgelegten Vorschläge der
Expertenkommission zu einer Steuerreform lassen noch viele Fragen
offen. Österreich ist jedenfalls bereits heute ein Hochsteuerland und
Spitzenreiter bei der Abgabenquote. Eine Entlastung ist dringend
notwendig - aber nicht durch neue Steuern und Abgaben! Zusätzliche
Belastungen lähmen die Wirtschaft, schrecken Unternehmer ab und
gefährden Arbeitsplätze. Nur eine nachhaltige Reform regt
Investitionen an, sichert Arbeitsplätze und erhält Lebensgrundlagen.
Wir brauchen eine nachhaltige Steuerpolitik, die die Bürger entlastet
und die Wirtschaft stärkt", bringt es DI Felix MONTECUCCOLI,
Präsident der Land&Forst Betriebe, zum Start der morgigen
Verhandlungen zur Steuerreform auf den Punkt.

Reformen endlich anpacken
Die Republik Österreich hat kein Einnahmen-, sondern ein Effizienz-
und Ausgabenproblem. Wir müssen heute an morgen denken. Es gilt,
Infrastruktur, Sicherheit und Wirtschaftsentwicklung zu sichern und
nicht Arbeitsplätze zu gefährden. Unternehmenskapital muss gestärkt
werden und darf nicht belastet werden. Leistung braucht Anreize für
alle und soll nicht bestraft werden. Eine moderne Steuerpolitik
basiert auf einer nachhaltigen Entwicklung. Dazu ist es zuerst
notwendig, die Verwaltungs-, Pensions-, Bildungs- und
Gesundheitsreform endlich in Angriff zu nehmen.

Nachhaltig Wirtschaften sorgt für eine gesunde Volkswirtschaft
"Heimische Familienbetriebe leben seit Generationen nachhaltiges
Wirtschaften vor. Die Substanz wird dabei stets bewahrt, geerntet
werden nur die Erträge und der Zuwachs. Das erwarten wir auch vom
Staat. Die Substanz - wie Unternehmenskapital oder Grund und Boden -
muss geschützt werden. Jedem, egal ob Dienstnehmer, Unternehmer,
Forst- oder Landwirt, muss der Ertrag seiner Arbeit und seines
Risikos sowie ein Anreiz für persönliche Leistung bleiben",
appelliert der Verbandspräsident an die politischen Vertreter,
seriöse und sachliche Lösungen herbeizuführen.

"Besonders in der Landwirtschaft ist die Einkommenssituation
schwierig. So belegen die jüngsten Zahlen der Statistik Austria, dass
die Landwirtschaft gegenüber dem Jahr 2013 heuer ein Einkommensminus
von 2,4 Prozent hinnehmen muss. Wenn durch zusätzliche Belastungen
immer weniger übrigbleibt, muss auf die Substanz zurückgegriffen
werden. Damit sinkt die österreichische Wirtschaftskraft. Das Ziel
einer wirksamen Haushaltssanierung rückt ferner denn je.
Schuldenabbau wird unmöglich und wir übergeben unseren Nachkommen
einen Scherbenhaufen. Es steht viel auf dem Spiel", setzt Präsident
Felix MONTECUCCOLI hohe Erwartungen in die Arbeit der politischen
Verhandlungsführer.

(Schluss)

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