- 16.12.2014, 10:32:11
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Gremium Gesundheitsziele: 1,5 Millionen Euro für die Stärkung der Gesundheitskompetenz
Acht Projekte erhalten entsprechend dem Förderschwerpunkt 2014 eine Finanzierungszusage.
Utl.: Acht Projekte erhalten entsprechend dem Förderschwerpunkt 2014
eine Finanzierungszusage. =
Wien (OTS) - 1,5 Millionen Euro stellen die Pharmawirtschaft und
Sozialversicherung für Projekte zur Verfügung, die mit konkreten
Maßnahmen die Gesundheitskompetenz von Kindern und deren Angehörigen
stärken helfen sollen. Grundlage dieser Finanzierung ist der
Rahmen-Pharmavertrag, über den bis Ende 2015 insgesamt 82 Millionen
Euro an Solidarzahlungen der Sozialversicherung und den Krankenkassen
zugutekommen. 6,75 Millionen davon sind zweckgebunden für
Kindergesundheit und Prävention.
Insgesamt werden heuer acht Projekte gefördert. Davon werden fünf
bundesweit ausgerollt. Drei sind Forschungs-, die restlichen
Praxisprojekte. Die Themen reichen von Rauchfreiheit für Eltern und
Kinder, Entwicklung von Kompetenz für gesundes Essen bis zur Stärkung
der psychosozialen Kompetenz bei Familien mit schwerkranken Kindern.
Prof. Dr. Robin Rumler, Präsident der Pharmig: "Mit diesen
Förderungen stehen nun insgesamt 36 Initiativen, die unmittelbar
positive Auswirkungen auf den individuellen Gesundheitszustand von
Kindern und Jugendlichen haben, dem österreichischen
Gesundheitssystem als Role Model zur Verfügung. Darauf bin ich
persönlich sehr stolz."
Mag. Peter McDonald, Vorsitzender im Verbandsvorstand des
Hauptverbands der Sozialversicherungsträger, sagt über den heurigen
Förderschwerpunkt: "Die Stärkung der Gesundheitskompetenz jedes
Einzelnen ist die Basis für ein längeres Leben bei guter Gesundheit.
Besonders wichtig ist uns, auf die Kinder- und Jugendgesundheit den
Fokus zu legen."
Das Gremium Gesundheitsziele hat sich bereits auf den
Förderschwerpunkt für das Jahr 2015 geeinigt: "Stärkung der
Gesundheitschancen von Kindern und Jugendlichen mit schweren
gesundheitlichen Beeinträchtigungen oder in belastenden familiären
Situationen." Dr. Andreas Windischbauer, Präsident der PHAGO
präzisiert: "Es geht um Kinder mit Entwicklungsstörungen oder
-verzögerungen. Daneben liegt der Fokus aber auch auf chronischen und
psychischen Erkrankungen sowie geistigen und körperlichen
Behinderungen." Förderungen können auch für Projekte vergeben werden,
die sich dem Thema "Traumatisierungen" widmen, etwa durch Gewalt oder
Vernachlässigung.
Mag.a Ingrid Reischl, Vorsitzende der Trägerkonferenz und Obfrau der
Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK), sieht die Ausschreibung zum
Fördergegenstand 2015 als wichtigen Beitrag zum Ausbau von
Initiativen der Kindergesundheit und betont: "Mit dem gemeinsamen
Entschluss gesundheitlich benachteiligte Kinder zum Förderthema 2015
zu machen, folgen wir der Sozialversicherungsstrategie zur
Kindergesundheit und wollen dort ansetzen, wo wir einen Beitrag zu
mehr Chancengerechtigkeit leisten können. Dabei ist es uns wichtig im
Sinne der Betroffenen, die politikfeldübergreifende Kooperation zu
stärken und vorhandene Schnittstellen abzubauen."
Details zu den geförderten Projekten 2014 sowie zum Fördergegenstand
2015 finden sie unter
www.pharmig.at sowie unter www.hauptverband.at.
Über das Gremium Gesundheitsziele aus dem Rahmen-Pharmavertrag: Das
Gremium ist zwischen Pharmawirtschaft und Hauptverband paritätisch
besetzt. Es entscheidet über die Auswahl und Abwicklung von Maßnahmen
und die Freigabe der damit verbundenen finanziellen Mittel.
Über den Rahmen-Pharmavertrag: Die Pharmawirtschaft und die
Sozialversicherung setzten im Sommer 2011 den im Jahr 2008 begonnenen
gemeinsamen Weg fort: Bis 2015 leistet die Pharmawirtschaft einen
Beitrag in Höhe von 82 Millionen Euro zur Erhaltung der
Leistungsfähigkeit der sozialen Krankenversicherung gegenüber deren
PatientInnen. Neu war die Zweckwidmung für Investitionen in
gemeinsame Gesundheitsziele zu den Themen Kindergesundheit und
Prävention.
Über die Pharmig: Die Pharmig ist die freiwillige
Interessenvertretung der österreichischen Pharmaindustrie. Derzeit
hat der Verband 120 Mitglieder (Stand Dezember 2014), die den
Medikamenten-Markt zu fast 100 Prozent abdecken. Die
Mitgliedsunternehmen der Pharmig bieten Arbeitsplätze für ca. 12.000
Beschäftigte.
Über den Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger:
Der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger ist
das organisatorische Dach über der solidarischen Kranken-, Unfall-
und Pensionsversicherung Österreichs. Die Sozialversicherung
garantiert unabhängig von Alter, Einkommen, sozialer Herkunft und
Bildung hochwertige Gesundheitsversorgung und eine sichere
Pensionsvorsorge. Aktuell sind rund 8,4 Millionen Menschen
anspruchsberechtigt (Versicherte und mitversicherte Angehörige).
Über die Phago: PHAGO - vormals ARGE Pharmazeutika - ist eine
freiwillige Interessenvertretung des österreichischen
Arzneimittelvollgroßhandels und vertritt die politischen und
wirtschaftlichen Interessen seiner Mitgliedsunternehmen im Rahmen des
geltenden Rechts.
Über die Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK): Die Wiener
Gebietskrankenkasse ist Österreichs größter
Krankenversicherungsträger. Aktuell betreut sie mehr als 1,6
Millionen Personen (1,2 Millionen Versicherte und rund 409.000
Angehörige). Mit ihren fünf Gesundheitszentren, acht
Zahngesundheitszentren, dem Hanusch-Krankenhaus und den 15
Außenstellen leistet sie verlässlich einen wichtigen Beitrag zur
Gesundheitsversorgung der Wiener Bevölkerung.
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