ÖGH: Damit der „Eistraum“ nicht zum „Albtraum“ wird! Handgelenksprotektoren helfen Handverletzungen am Eis vermeiden

Österreichische Gesellschaft für Handchirurgie (ÖGH) ruft Stadtregierung und Sporthandel auf, das Präventionsprojekt zu unterstützen!

Wien,Alsergrund (OTS) - Mehrere 1000 Österreicher verletzen sich jährlich beim Eislaufen schwer:etwa 15 Prozent der Verletzungen betreffen den Kopf, am häufigsten sind die Hand-gelenke betroffen. Folgen: schmerzhafte Prellungen bis hin zu komplizierten Brüchen.

Handgelenksprotektoren könnten solche schweren Folgen verhindern! Eislaufen zählt zu den beliebtesten Wintersportarten. "Täglich versorgen wir Handbrüche und Unfälle an Fingern und Unterarmen, darunter auch komplizierte Brüche mit Langzeitfolgen, welche Großteils zu verhindern wären", so ÖGH-Präsident OA Dr. M. LEIXNERING (LBK - AUVA Wien). Laut dem Handchirurgen konnte "in einer der Österreichischen Gesellschaft für Handchirurgie vorliegenden Studie nachgewiesen werden, dass Handschutz das Verletzungsrisiko bei Hand-und Fingerbrüchen entscheidend beeinflusst".

Handgelenksprotektoren beim Eissport anlegen!

Österreichs Handchirurgen empfehlen daher Eissporttreibenden zur Vorbeugung von Handverletzungen Handgelenksprotektoren anzulegen.
Um den effizienten Umgang mit Handgelenksprotektoren zu "schulen", ruft der ÖGH Präsident sowohl die Wiener Stadtregierung wie den Sporthandel auf, sich an dem Präventionsprojekt zu beteiligen: Unter Anleitung handchirurgisch ausgebildeter Ärzte sollen EisläuferInnen vor dem Start des Eislaufens Handgelenksprotektoren (kostenlos) angelegt werden; nach Beendigung wird ein kurzer Fragebogen zur Kontrolle der Wirksamkeit der Maßnahme ausgefüllt. Damit soll die Aufmerksamkeit der Eissporttreibenden auf präventiven Handschutz und richtigen Umgang gelenkt werden.

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