Islamgesetz - IÖKK bestürzt über Beschluss des Ministerrates

Wien (OTS) - Wir, die Initiative Österreichischer Konvertitinnen & Konvertiten (IÖKK), nehmen mit Bestürzung den Beschluss des Ministerrates zur Kenntnis.

Wir sind nicht einverstanden mit der Vorgehensweise, den überarbeiteten Gesetzesentwurf ohne die Zustimmung der IGGIÖ zur Regierungsvorlage zu beschließen.

Diese Strategie erzwingt eine Zustimmung seitens der IGGiÖ, die nicht im Interesse ihrer selbst sein kann.
Wir sehen diesen Schritt mit Sorge und halten es für bedenklich auf diese Weise den gesamtgesellschaftlichen Frieden zu gefährden. KritikerInnen werden vorsorglich von Bundesminister Kurz als "Einzelpersonen mit Eigeninteressen" bezeichnet.
Wir erwarten uns von der IGGIÖ und ihren gewählten VertreterInnen, dass sie das Gesetz in seiner Gesamtheit ablehnen und transparente Neuverhandlungen fordern.

Wir erwarten uns von den Parlamentariern, dass sie diese Regierungsvorlage ablehnen.

Die IÖKK betont die Wichtigkeit, die hier beheimateten MuslimInnen einzubinden und diese Agenda mit Besonnenheit zu Ende zu bringen. Wir plädieren dafür, solche wesentlichen Fragestellungen im Einvernehmen aller Beteiligten zu lösen, so wie es der österreichischen Tradition entspricht.

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