Wohnungseigentümerbund begrüßt Nationalrats-Beschluss zur Klarstellung beim WE-Zubehör

ÖMB-Präsident Puchebner auch erfreut über Klarstellung zur Heizthermen-Erhaltung

St. Pölten (OTS) - Der Mieter- und Wohnungseigentümerbund-Präsident Puchebner begrüßt die Donnerstagabend vom Nationalrat beschlossene Klarstellung beim WE-Zubehör, "weil die Verunsicherung bei Wohnungseigentümern zuletzt schon sehr groß war, da diese ja doch davon ausgegangen waren,dass sie mit einer solch großen finanziellen Investition nicht nur die Wohnung selbst sondern auch die Zubehörs-Flächen mit erworben zu haben".

"Auch Dank des Einsatzes von ÖMB-Vizepräsident Univ. Prof. Dr. Andreas Vonkilch ist es dem ÖVP-Bautensprecher gelungen, die von Experten vorbereitete Vorlage zur Klärung der Erfordernisse für die wirksame Begründung von Zubehör-Wohnungseigentum zum ehestmöglichen Zeitpunkt über die Bühne zu bringen", stellt ÖMB-Präsident Helmut Puchebner heute erfreut fest.

Mit der vom Nationalrat beschlossenen Wohnrechtsnovelle 2015 in der Fassung des vom Bautenausschuss beschlossenen Abänderungsantrags zur vorgelegten Regierungsvorlage wird nunmehr die leidige Streitfrage, wer für die Erhaltung mitvermieteter Heizthermen in der Zukunft verantwortlich ist, verfassungskonform auch für bereits vor Inkrafttreten der Novelle abgeschlossene Mietverträge geregelt und damit hoffentlich zukünftige Streitfälle vermieden werden, verweist Puchebner auf die erfolgreiche parlamentarische Initiative.

"Natürlich ist damit der Mieter weiter in der Pflicht, die mitgemietete Heiztherme regelmäßig zu warten um die Lebensdauer des Geräts nicht zu verkürzen wie es das Gesetz jetzt schon vorschreibt", betont Mieterbund-Präsident Puchebner und hofft in diesem Zusammenhang, dass mit einer nächsten MRG-Novelle auch eine transparente Definition des Wartungsbegriffs gesetzlich normiert wird, um die Abgrenzung zur Erhaltungspflicht des Vermieters klar zu determinieren.

Weiters erwartet der Österreichische Mieter- und Wohnungseigentümerbund von einer nächsten - größeren -Wohnrechtsnovelle, u.a. eine transparente und damit auch für jeden Mieter nachvollziehbare Mietzinsgestaltung, wo die Zu- und Abschläge zum Richtwert im Mietvertrag enthalten sein müssen, stellt KR Puchebner abschließend fest.

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