Pendler: ÖAAB und FCG orten einmal mehr Untätigkeit der AK-Mehrheitsfraktion

FCG-Wagner kritisiert Zugführungen der Pendlerzüge aus Wiener Neustadt

Wien (OTS) - "Jahrelang wurden von der Wiener AK-Mehrheitsfraktion trotz steigender Mobilitätsnotwendigkeiten die Pendlerinteressen missachtet, endlich fühlt sich auch AK-Präsident Rudi Kaske beinahe als Vertreter der Pendlerinnenn und Pendler, er übersieht aber die tatsächlichen Probleme", so der Vorsitzende der ÖAAB-FCG ARGE-SV, Kammerrat Leopold Wagner.

So sei von Kaske nichts über die Führung der Pendler-Schnellzüge aus Wiener Neustadt zu hören, die Wochen nach Eröffnung des Hauptbahnhofes noch immer in Meidling halten, erklärt Wagner: "Es ist anachronistisch, wenn Pendlerzüge trotz Eröffnung des Hauptbahnhofes diesen noch immer nicht anfahren und es wäre die ureigenste Aufgabe der AK-Führung, auf diesen Missstand hinzuweisen."

Von Kaske sind aber - wie so oft - nur unverbindliche Aussagen zu hören. "Die Wiener AK-Führung schläft einmal mehr in der Pendeluhr und kümmert sich nicht um die Interessen ihrer Mitglieder. In diesem Falle die Einpendler aus der Gegend Wiener Neustadt, die sich in den letzten Tagen rat- und hilfesuchend an mich gewendet haben", so der Kammerrat.
Aus Insiderkreisen hört man, dass aufgrund eklatanter Fehlplanungen zu wenig Gleise vorhanden sind, um diese Züge zumindest bis zum Hauptbahnhof führen zu können.
"Die Zeit drängt immer mehr, das von der ÖAAB-FCG-Fraktion wiederholt eingeforderte Gesamtkonzept für die Mobilität in der Ostregion zu schaffen", so Wagner.
Dazu gehören etwa die Ausdehnung der Tagesrandzeitenverbindungen (vor allem am Abend), die Erhöhung der Transportkapazitäten (mehr Sitzplätze zu Spitzenzeiten) und eine Verbesserung der Anschlussverbindungen von den Bahnhöfen in das Umland.

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