Eröffnungsfeierlichkeiten des Zubaus im Pflegehaus St. Louise in Maria Anzbach (NÖ). Einzug der ersten Bewohner im Jänner geplant.

Maria Anzbach (OTS) - Am 10. Dezember 2014 feierte man im Pflegehaus St. Louise im niederösterreichischen Maria Anzbach den bevorstehenden Abschluss der Bauarbeiten zum neuen Gebäudeteil. Prälat Dr. Burkhard Ellegast, Altabt des Stifts Melk, feierte mit den Gästen eine heilige Messe, anschließend wurden die drei neuen Wohngruppen gesegnet. Unter den Gästen befanden sich zahlreiche Vertreter aus der Gemeinde, der Gesundheits- und Sozialwirtschaft und der Politik, darunter Sozial-Landesrätin Mag. Barbara Schwarz.

Elisabeth, Teresa und Paul, so heißen die drei neuen Wohngruppen , die am 10. Dezember 2014 im Rahmen eines Festakts für den bevorstehenden Einzug der Bewohner in den neuen Wohntrakt gesegnet wurden. Prälat Burkhard Ellegast, Altabt des Stifts Melk, zelebrierte die feierliche Messe. Anschließend wurden die neuen Wohngruppen gesegnet.

Rückblick und Vorschau
Maga. Anna Parr, Mitglied der Geschäftsleitung der Vinzenzgruppe und damalige Geschäftsführerin der Barmherzige Schwestern Pflege GmbH, erinnerte sich in ihrer Festrede an die Jahre 2008/2009 als an einem informellen Nachmittag mit der damaligen Landesrätin und jetzigen Innenministerin Maga. Johanna Mikl-Leitner und Herrn Hofrat Dr. Huber der Grundstein für die nun erfolgte Erweiterung gelegt wurde.
Im September 2013 erfolgte schließlich nach vielen Gesprächen mit dem Land Niederösterreich und Evaluierungen der Spatenstich zu dem großen Bauprojekt im Pflegehaus St. Louise. Und bereits ein gutes Jahr später, freut man sich über den planmäßigen gelungenen Verlauf der Bauarbeiten.

Auch Sozial-Landesrätin Mag.a Barbara Schwarz betonte in Ihrer Rede:
"Mit dem Zubau hier im Pflegehaus St. Louise wird ein weiterer wichtiger Teil in unserem vielfältigen Pflegeangebot in Niederösterreich geschaffen. Der bedarfsgerechte Ausbau unseres Angebotes in Niederösterreich ist auf Schiene und diesen bedarfsgerechten und nachhaltigen Weg werden wir in unserem Bundesland gemeinsam weiter gehen.

Ein Zuhause für Menschen mit schweren Demenzen
Errichtet wurde ein zweigeschossiger Zubau mit insgesamt 36 Betten und 3 Wohngruppen zwischen 10 und 13 Betten. Somit können ab Jänner 2015 in den neuen Wohngruppen 36 Bewohnerinnen und Bewohner ihr neues zu Hause finden. Insgesamt konnte das Haus damit auf hundert Bewohner erweitert werden.
"Wir wollten nicht das größte, nicht das schönste Haus bauen, sondern eines, das ausschließlich den Bedürfnissen unserer Bewohner entspricht", erzählte Parr.
Heimleiterin Gerlinde Göschelbauer erklärt: "Wir haben uns bewusst für das Konzept von Wohngruppen entschieden, weil wir unseren Bewohnern damit eine familiäre Wohlfühlatmosphäre bieten können. Wohngruppen haben kleinere Strukturen, unsere Bewohner können sich besser orientieren, alles ist überschaubarer." Der neue Wohntrakt ist dabei speziell für Menschen mit schweren Demenzen und gerontopsychiatrischen Diagnosen , die es in Österreich schwerer haben in einer Einrichtung unterzukommen.
Auch für Jana Bockholdt, die seit Mai dieses Jahres die Geschäftsführung der Barmherzige Schwestern GmbH übernommen hat, ist das ein großer Moment: "Langjährige Erfahrungen gepaart mit modernstem Fachwissen stellen unser Pflegekonzept der Mäeutik sicher und ermöglichen unseren Bewohnern ein längst mögliches Selbstbestimmungsrecht in vertrauter Umgebung." In ihrer Rede dankte sie allen, die bei diesem Bauprojekt mitgeholfen haben, allen voran den Barmherzigen Schwestern, die das Gelingen des Bauprojekts in ihre täglichen Gebete aufgenommen haben, sowie allen am Bau beteiligten Menschen für den reibungslosen Ablauf.

Bildmaterial verfügbar unter www.vinzenzgruppe.at/presse

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