• 11.12.2014, 10:59:38
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Eröffnungsfeierlichkeiten des Zubaus im Pflegehaus St. Louise in Maria Anzbach (NÖ). Einzug der ersten Bewohner im Jänner geplant.

Maria Anzbach (OTS) - Am 10. Dezember 2014 feierte man im Pflegehaus
St. Louise im niederösterreichischen Maria Anzbach den bevorstehenden
Abschluss der Bauarbeiten zum neuen Gebäudeteil. Prälat Dr. Burkhard
Ellegast, Altabt des Stifts Melk, feierte mit den Gästen eine heilige
Messe, anschließend wurden die drei neuen Wohngruppen gesegnet. Unter
den Gästen befanden sich zahlreiche Vertreter aus der Gemeinde, der
Gesundheits- und Sozialwirtschaft und der Politik, darunter
Sozial-Landesrätin Mag. Barbara Schwarz.

Elisabeth, Teresa und Paul, so heißen die drei neuen Wohngruppen ,
die am 10. Dezember 2014 im Rahmen eines Festakts für den
bevorstehenden Einzug der Bewohner in den neuen Wohntrakt gesegnet
wurden. Prälat Burkhard Ellegast, Altabt des Stifts Melk, zelebrierte
die feierliche Messe. Anschließend wurden die neuen Wohngruppen
gesegnet.

Rückblick und Vorschau
Maga. Anna Parr, Mitglied der Geschäftsleitung der Vinzenzgruppe und
damalige Geschäftsführerin der Barmherzige Schwestern Pflege GmbH,
erinnerte sich in ihrer Festrede an die Jahre 2008/2009 als an einem
informellen Nachmittag mit der damaligen Landesrätin und jetzigen
Innenministerin Maga. Johanna Mikl-Leitner und Herrn Hofrat Dr. Huber
der Grundstein für die nun erfolgte Erweiterung gelegt wurde.
Im September 2013 erfolgte schließlich nach vielen Gesprächen mit dem
Land Niederösterreich und Evaluierungen der Spatenstich zu dem großen
Bauprojekt im Pflegehaus St. Louise. Und bereits ein gutes Jahr
später, freut man sich über den planmäßigen gelungenen Verlauf der
Bauarbeiten.

Auch Sozial-Landesrätin Mag.a Barbara Schwarz betonte in Ihrer Rede:
"Mit dem Zubau hier im Pflegehaus St. Louise wird ein weiterer
wichtiger Teil in unserem vielfältigen Pflegeangebot in
Niederösterreich geschaffen. Der bedarfsgerechte Ausbau unseres
Angebotes in Niederösterreich ist auf Schiene und diesen
bedarfsgerechten und nachhaltigen Weg werden wir in unserem
Bundesland gemeinsam weiter gehen.

Ein Zuhause für Menschen mit schweren Demenzen
Errichtet wurde ein zweigeschossiger Zubau mit insgesamt 36 Betten
und 3 Wohngruppen zwischen 10 und 13 Betten. Somit können ab Jänner
2015 in den neuen Wohngruppen 36 Bewohnerinnen und Bewohner ihr neues
zu Hause finden. Insgesamt konnte das Haus damit auf hundert Bewohner
erweitert werden.
"Wir wollten nicht das größte, nicht das schönste Haus bauen, sondern
eines, das ausschließlich den Bedürfnissen unserer Bewohner
entspricht", erzählte Parr.
Heimleiterin Gerlinde Göschelbauer erklärt: "Wir haben uns bewusst
für das Konzept von Wohngruppen entschieden, weil wir unseren
Bewohnern damit eine familiäre Wohlfühlatmosphäre bieten können.
Wohngruppen haben kleinere Strukturen, unsere Bewohner können sich
besser orientieren, alles ist überschaubarer." Der neue Wohntrakt ist
dabei speziell für Menschen mit schweren Demenzen und
gerontopsychiatrischen Diagnosen , die es in Österreich schwerer
haben in einer Einrichtung unterzukommen.
Auch für Jana Bockholdt, die seit Mai dieses Jahres die
Geschäftsführung der Barmherzige Schwestern GmbH übernommen hat, ist
das ein großer Moment: "Langjährige Erfahrungen gepaart mit
modernstem Fachwissen stellen unser Pflegekonzept der Mäeutik sicher
und ermöglichen unseren Bewohnern ein längst mögliches
Selbstbestimmungsrecht in vertrauter Umgebung." In ihrer Rede dankte
sie allen, die bei diesem Bauprojekt mitgeholfen haben, allen voran
den Barmherzigen Schwestern, die das Gelingen des Bauprojekts in ihre
täglichen Gebete aufgenommen haben, sowie allen am Bau beteiligten
Menschen für den reibungslosen Ablauf.

Bildmaterial verfügbar unter www.vinzenzgruppe.at/presse

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