Jubiläumsveranstaltung des Österreichischen Forschungsinstituts für Artificial Intelligence (OFAI)

Wien (OTS) - Artificial Intelligence Produkte sind aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken: Vom Navi im Auto über die Kamera, die nur ein lachendes Gesicht fotografiert, und dem Roboterstaubsauger und -rasenmäher bis zum Mobiltelefon, dem man mit Sprache Aufträge erteilen kann. Und noch weit mehr, das viel weniger auffällig ist, vom diagnoseunterstützendem intelligenten System bis zum Auto, das automatisch bremst, wenn ein Ball auf die Straße rollt - es könnte ein Kind nachlaufen.

Vor 30 Jahren haben sich österreichische WissenschafterInnen zusammengetan, um in einem universitätsunabhängigem Institut, dem "Österreichischen Forschungsinstitut für Artificial Intelligence (OFAI)" auf dem faszinierenden Gebiet der Artificial Intelligence zu forschen. Dies in zweifacher Hinsicht: Um Computer "intelligent" zu machen, damit sie unser Leben erleichtern, und um durch Computermodelle mehr über uns Menschen zu erfahren.

Heute ist das OFAI nicht nur "noch am Leben", sondern eines der führenden Forschungsinstitute in Europa, was z.B. aus bisher 32 erfolgreich durchgeführten multinationalen Projekten der Europäischen Union und, 2014, der Aufnahme sogar als Partner in eines der beiden Flagshipprojekte der EU hervorgeht - dies trotz nur minimaler Förderung durch die Öffentliche Hand. Anlass daher für einen Bericht an die Öffentlichkeit in einer Veranstaltung im Festsaal der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, am Dienstag, den 16. Dezember 2014 um 14:00 Uhr.

Nach einem kurzen Rückblick in die Zeit der Gründung und einem Überblick über Forschungsarbeiten seither, werden von ForscherInnen des OFAI einige wichtige Forschungsprojekte und deren Ergebnisse aus dem reichhaltigen Spektrum der Arbeiten präsentiert: Neue Zugänge zu Big Data, das Entstehen und Beeinflussen von Emotionen im Cyberspace, künstliches Musikverstehen als Forschungsfrage und als Bestseller, die Übertragung der Erkenntnisse des physiologischen Raumgedächtnisses (Nobelpreis 2014!) auf verbesserte Roboternavigation, der Einsatz der Sprachtechnologe auch für Start-ups, emotionale Persönlichkeitsmodelle für assistive Roboter, ein Entwicklungshandbuch ethischer Systeme für Roboter, u.a. Dies alles illustriert durch Bilder, Videos und Musik.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, wegen der beschränkten Platzzahl wird eine rasche Anmeldung unter sec@ofai.at empfohlen.

Jubiläumsveranstaltung am Dienstag, 16.12.2014 um 14:00 Uhr

30 Jahre Österreichisches Forschungsinstituts für Artificial
Intelligence (OFAI) und 45 Jahre Österreichische Studiengesellschaft
für Kybernetik (OSGK)

Datum: 16.12.2014, um 14:00 Uhr

Ort:
Österreichische Akademie der Wissenschaften Historischer
Festsaal
Dr. Ignaz Seipel-Platz 2, 1010 Wien

Url: www.ofai.at

Rückfragen & Kontakt:

Univ.-Prof. Dr. Robert Trappl
Österr. Forschungsinstitut für Artificial Intelligence (OFAI)
Freyung 6/6, 1010 Wien
Tel: +43-1-5336112-17, robert.trappl@ofai.at, www.ofai.at

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