- 09.12.2014, 13:08:57
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Konsequente Weiterentwicklung des Kinderbetreuungsangebotes
LH Wallner und LR Wiesflecker: Ziele sind Entlastung der Familien, Stärkung der Frühförderung, mehr Plätze für unter Dreijährige, soziale Staffelung der Elternbeiträge
Utl.: LH Wallner und LR Wiesflecker: Ziele sind Entlastung der
Familien, Stärkung der Frühförderung, mehr Plätze für unter
Dreijährige, soziale Staffelung der Elternbeiträge =
Bregenz (OTS/VLK) - Mehr als 14,8 Millionen Euro sind im Vorarlberger
Landesbudget 2015 für die Förderung und den weiteren Ausbau von
Kinderbetreuungsangeboten vorgesehen. "Damit setzen wir die
Bemühungen für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf fort.
Zugleich ist das ein wichtiger Beitrag zur Frühförderung der Kinder",
sagten Landeshauptmann Markus Wallner und Landesrätin Katharina
Wiesflecker im Pressefoyer am Dienstag, 9. Dezember 2014.
Neben direkten Leistungen wie dem Familienzuschuss trägt ein gutes
und leistbares Kinderbetreuungsangebot maßgeblich zur Stärkung der
Familien bei, betonte Wallner. Bei unter dreijährigen Kindern hält
Vorarlberg derzeit bei einer Betreuungsquote von fast 24 Prozent.
Schrittweise soll das von der EU formulierte Barcelona-Ziel von 33
Prozent bis zum Jahr 2020 verwirklicht werden. Von den dreijährigen
Kindern haben schon jetzt 90 Prozent einen Platz in einer
Betreuungseinrichtung, von den Vier- und Fünfjährigen praktisch 100
Prozent.
Die Dotierung im Landeshaushalt unterstreicht das Engagement der
Landesregierung sehr eindrucksvoll. Seit dem Jahr 2008 wurden die
jährlichen Investitionen des Landes Vorarlberg für die
Kinderbetreuung beinahe verfünffacht, so Wallner. Im Jahr 2013/14
hatten in Vorarlberg insgesamt 5.134 Kinder einen Platz in
Spielgruppen, (Klein)Kinderbetreuungen oder bei Tageseltern. Seither
sind bereits wieder 264 zusätzliche Plätze dazugekommen und in den
kommenden Monaten sind bereits weitere Einrichtungen geplant
(Bregenz, Hard, Dornbirn, Hohenems und Schruns).
Doch nicht nur die Zahl der Betreuungsplätze steigt, sondern auch
die Qualität, erläuterte Landesrätin Wiesflecker. So entstehen neben
den klassischen Einrichtungen, Spielgruppen und Angeboten bei
Tageseltern immer mehr neue Modelle, z.B. Kinderhäuser mit
altersgemischten Gruppen, Einrichtungen mit besonderen Schwerpunkten,
die Betreuung von jüngeren Kindern, gemeindeübergreifende Angebote
und betriebliche Kinderbetreuungen. Es gibt immer mehr flexible
Betreuungsmöglichkeiten und auch die pädagogischen Angebote sind
zunehmend differenziert (Bewegungskonzepte, Waldgruppen, Englische
Gruppen, Montessori etc.).
Ein besonders wichtiges Anliegen ist Wiesflecker die Leistbarkeit
der Angebote für die Familien. Schon jetzt staffeln alle
Kinderbetreuungseinrichtungen ihre Tarife. "Die bestehenden Ansätze
wollen wir weiterentwickeln. Unser Ziel ist eine faire soziale
Staffelung der Elternbeiträge bis hin zum kostenfreien Zugang zur
Kinderbetreuung für armutsgefährdete Familien", so Wiesflecker.
Erfreulich ist für sie, dass Vorarlberg im Bundesländervergleich
Vorreiter bei Gruppengröße und Betreuungsschlüssel ist. Bei denunter
Dreijährigen weist Vorarlberg mit dem Betreuungsschlüssel von 1:4 den
deutlich besten Betreuungsschlüssel auf.
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