- 07.12.2014, 17:21:28
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Die Grünen brauchts - 32. Landeskongress der Grünen Niederösterreich im Zeichen der Gemeinderatswahlen und Hainburg
Bundesprecherin Eva Glawischnig: "Bin stolz, ein Teil einer Bewegung zu sein, in der eine enorme Kraft steckt."
Utl.: Bundesprecherin Eva Glawischnig: "Bin stolz, ein Teil einer
Bewegung zu sein, in der eine enorme Kraft steckt." =
Grüner Klub im NÖ Landtag, St. Pölten (OTS) - Bewusst haben die
Niederöstereichischen Grünen ihren 32. Landeskongress am Sonntag in
der Kulturfabrik Hainburg (Bezirk Bruck) unter dem Motto "Die Grünen
braucht's" abgehalten. 30 Jahre nach der Au-Besetzung kommen hier die
Grünen zusammen, um sich u.a. auf die Gemeinderatswahlen
einzustimmen. Neben Referaten vom Landesgeschäftsführer Hikmet Arslan
und Landessprecherin Madeleine Petrovic war Bundessprecherin Eva
Glawischnig als Gastrednerin in Hainburg.
"In fast 130 Gemeinden wird man zur Gemeinderatswahl antreten und die
Bevölkerung weiß, dass die Grünen aus einer Protestpartei eine Partei
der Verantwortung und die des Mitregierens geworden ist, wie man z.B.
in Baden und Mödling erkennen kann. Gerade Hainburg gilt als
Meilenstein der Demokratie und Geburtsstätte der Grünen", eröffnete
Arslan den Landeskongress.
Madeleine Petrovic betonte, dass sie vor drei Jahrzehnten hier in der
Au stand und sich gegen das geplante Donaukraftwerk engagierte. 30
Jahre danach gilt es weiterhin Widerstand zu leisten und es ist
notwendig sich für den Schutz der Lebensräume, für die Menschen und
die Tiere d.h. sich gegen die Baulobby einzusetzen. Für die
Gemeinderatswahlen 2015 gilt es, dass die Grünen vor Ort stärker
werden, damit sie die Anliegen der Bevölkerung gerade in sozialen und
Umweltthemen zu vertreten. "Auch das 365 Euro Ticket für
Niederösterreich werden wir weiter fordern, denn nur dieses bedeutet
eine gerechte Verkehrspolitik in Niederösterreich", so Petrovic
abschließend.
Eva Glawischnig ist stolz, in einer Bewegung zu sein, in der eine
enorme Kraft steckt. In diesem Zusammenhang hob sie hervor, dass die
Grünen mittlerweile in sechs Bundesländern mitregieren. Es sei daher
Ziel, auch in den Gemeinden in Niederösterreich immer stärker
vertreten zu sein und daher gilt es am 25.1.2015 ein gutes Ergebnis
einzufahren. "Von mir gibt es auch weiterhin ein klares Nein zu
Fracking und Nein zu einer Renaissance der Atomenergie in Europa,
aber dafür ein Ja zu einem Ausbau erneuerbarer Energie. Für
Niederösterreich wünsche sie sich viele Wahlerfolge in den Gemeinden
und sichert ihre Unterstützung im Wahlkampf zu."
Am Ende des Landeskongresses wurde einstimmig ein Resolutionsantrag
für fairen und vernünftigen Handel und gegen TTIP, CETA, TiSA an die
Bundesregierung beschlossen. Damit setzen sich die Grünen
Niederösterreich für zivilgesellschaftliches Mitbestimmen, hohe
Standards und Transparenz sowie gegen Privilegien der Konzernlobbys
ein.
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