- 05.12.2014, 12:18:12
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Wehrdienst-Reform: Minister Klug übergab neue Schießsimulatoren an Heerestruppenschule
Klug: "Bundesheer verfügt über das modernste System zur Schießausbildung"
Utl.: Klug: "Bundesheer verfügt über das modernste System zur
Schießausbildung" =
Wien (OTS/BMLVS) - Heute, Freitag, übergab Verteidigungsminister
Gerald Klug im Zuge der Wehrdienstreform neue Schießsimulatoren an
die Heerestruppenschule in der Benedek-Kaserne in Bruckneudorf.
Minister Klug: "Das Österreichische Bundesheer verfügt nun über das
modernste System zur Schießausbildung in Europa. Davon werden
Grundwehrdiener und Kader bei ihrer Ausbildung profitieren. Die neuen
Simulatoren sind der beste Beleg dafür, dass wir trotz aller
budgetären Einschränkungen konsequent unseren Weg gehen. "
Die Simulatoren ermöglichen das Trainieren des individuellen
Schussverhaltens mit elektronischer Analysemöglichkeit. So erhielten
die Soldaten einen der modernsten Schießsimulatoren für alle
Infanteriewaffen der Jägergruppe, d.h. für Pistole, Sturm- und
Maschinengewehr, Panzerabwehrrohr 66/79 sowie für das
Scharfschützengewehr. Computeranimationen erlauben ein Schießtraining
für bis zu acht Schützen unter variierenden Witterungs-, Gelände- und
Lichtverhältnissen. Durch die unterschiedlichen Szenarien kann die
Auswahl der Ziele sowie die Vermeidung von Kollateralschäden geprobt
werden. Der Simulator kann sowohl für Einzel- wie auch
Gruppengefechtsschießen genutzt werden.
Weiters wurde die Heerestruppenschule mit Duellsimulatoren
ausgestattet. Mittels Sensoren und Lasern, die an der Ausrüstung und
den Waffen montiert sind, erlernen die Soldaten bei der
Gefechtsausbildung den richtigen Umgang mit Sturm-, Maschinen- und
Scharfschützengewehren.
Darüber hinaus ermöglichen neue Schießanalysegeräte bzw.
Schießtechniktrainer die Verfolgung des Ziel- und Schießvorgangs der
Schützen über einen Monitor. Durch die anschließende Datenanalyse
können Rückschlüsse zur Verbesserung des individuellen Visier- und
Schussverhaltens gezogen werden.
Für die Reform des Wehrdienstes ist österreichweit die Anschaffung
von weiteren 800 Stück Duellsimulatoren (rund 1.600 Systeme sind
derzeit im Einsatz) sowie von 85 Schießanalysegeräten geplant. Von
den Schießsimulatoren für Infanteriewaffen befinden sich derzeit
sieben in Auslieferung.
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