- 05.12.2014, 10:16:02
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FPÖ-Leyroutz fordert sofortigen Rücktritt des Vorsitzenden Korak im HCB-Untersuchungsausschuss
Korak auf SPÖ-Liste des Zentralbetriebsrates der Donau Chemie - FPÖ stellt Anspruch auf Vorsitzführung
Utl.: Korak auf SPÖ-Liste des Zentralbetriebsrates der Donau Chemie
- FPÖ stellt Anspruch auf Vorsitzführung =
Klagenfurt (OTS) - Nun wird klar, warum SPÖ-Abgeordneter Günter
Leikam den Abgeordneten Willi Korak zum Vorsitzenden im
HCB-Untersuchungsausschuss vorgeschlagen hat und dieser von der
Regierungskoalition gewählt wurde. "Korak steht auf der SPÖ-Liste des
Zentralbetriebsrates der Donau Chemie, dessen Altlasten im Zementofen
der Firma Wietersdorfer verbrannt wird und kann beim Vertuschen
behilflich sein", zeigt sich der Klubobmann der Freiheitlichen in
Kärnten, Christian Leyroutz, erzürnt. "Wenn sich die Koalition noch
einen Funken von Glaubwürdigkeit in der Forderung den Umwelt-Skandal
lückenlos aufklären zu wollen, bewahren will, so muss ehest eine neue
Vorsitzführung gewählt werden. Korak hat sofort zurückzutreten",
verlangt Leyroutz. Er fordert Korak auch auf, offenzulegen, welche
Gehälter er neben seinem Abgeordneten-Salär noch beziehe.
Das BZÖ-Team im Kärntner Landtag, bestehend aus 2 Abgeordneten, habe
als Interessensgemeinschaft mit lediglich 3 Mitarbeitern auch ein
personelles sowie ein logistisches Problem und wäre nicht in der
Lage, den Untersuchungsausschuss verantwortungsvoll zu führen. Auch
aus diesem Grunde sei die Vorsitzführung durch Korak der
Regierungskoalition genehm, zeigt Leyroutz auf.
Wenn SPÖ, ÖVP und Grüne an einer ehrlichen Aufarbeitung dieses
Skandales interessiert sind, so führe an den Freiheitlichen kein Weg
vorbei. Denn auch das Team Stronach habe als Interessensgemeinschaft,
weder das Know-how, noch die personellen und logistischen Ressourcen.
Nur die Kärntner FPÖ ist als stärkste Oppositionskraft in Kärnten in
der Lage, diesen Skandal verantwortungsvoll und transparent
aufzuarbeiten. Die Freiheitlichen haben auch keine Referate im
Agrarbereich, im Umwelt- oder Gesundheitsbereich bekleideten und sind
in diesen Skandal in keiner Weise involviert", stellt Leyroutz den
Anspruch auf die Vorsitzführung. (Schluss)
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