Mitterlehner: Fördermodell FISA stärkt Österreich als Filmstandort - James Bond dreht in den Alpen

James-Bond-Dreh in Österreich bringt Wertschöpfung, Beschäftigung und Know-how-Transfer - Film- und Tourismusstandort Österreich profitieren

Wien (OTS/BMWFW) - Trotz starker internationaler Konkurrenz hat es das Fördermodell Filmstandort Österreich (FISA) in Kooperation mit regionalen Förderern ermöglicht, die James-Bond-Produzenten von den Vorteilen eines Drehs in Österreich zu überzeugen. "Dank der Öffnung unseres Förderprogramms für heimische Serviceproduzenten, die nun auch für den neuen Bond-Film tätig sind, hat sich Österreich als wettbewerbsfähiger Partner etabliert. Zusätzlich zu den damit verbundenen Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekten gibt es einen wertvollen Know-how-Transfer, der aus der Mitarbeit an solchen Großprojekten entsteht", sagt Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner. Internationale Koproduktionen und Serviceproduktionen, bei denen heimische Produzenten die Dreharbeiten vor Ort organisieren, koordinieren und abwickeln, sind daher ein zunehmend wichtigeres Standbein für den Österreichischen Film. Sie bringen der heimischen Wirtschaft Aufträge und Umsätze und schaffen Arbeitsplätze.

Die Dreharbeiten zu dem 24. Bond-Film werden ab Mitte Jänner 2015 für etwa vier Wochen an unterschiedlichen Schauplätzen in Österreich stattfinden. Vordrehs finden bereits ab Dezember in Österreich statt. Die Crew wird mit über 500 Filmschaffenden, davon 150 aus Österreich, unter anderem in Sölden und Obertilliach in Tirol sowie im steirischen Altaussee tätig sein.

"Von Produktionen einer solchen Größenordnung profitieren nicht nur österreichische Filmschaffende, sondern auch die Tourismusbranche", betont Mitterlehner. So wurden rund 30.000 Übernachtungen in Hotels in Tirol, Kärnten und der Steiermark gebucht. Auch der Mehrwert, den eine Verortung unserer Alpen und Seenlandschaften in einem populären Sequel wie Bond durch Filmtourismus mit sich bringt, gewinnt immer mehr an Bedeutung. Ein herausragendes Beispiel ist die "Sound of Music"-Tour in Salzburg, die immer noch jährlich 300.000 Besucher anlockt.

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