FP-Raich/Hebenstreit: Rot-Grün lässt die Hernalser im Stich

Resolution für mehr Sicherheit in der Ottakringer Straße in Hernalser Bezirksvertretungssitzung abgelehnt

Wien (OTS/fpd) - In der Ottakringer Straße sind Lärmbelästigungen, Sachbeschädigungen und Schlägereien an der Tagesordnung sowie Messerstechereien und Schießereien keine Seltenheit. Seit der Absiedlung der Polizeiinspektion Hubergasse mehren sich die Beschwerden aus der Bevölkerung, denn ihnen fehlt nun eine Anlaufstelle. Ein rasches Einschreiten bei kriminellen Vorkommnissen in der Ottakringer Straße ist nicht mehr möglich, kritisieren die Hernalser FPÖ-Mandatare, Klubobfrau Ulrike Raich und Bezirksvorsteher-Stellvertreter Dietmar Hebenstreit.

So kam es in der Nacht vom 14. auf den 15. Oktober 2014 zu kriegsähnlichen Zuständen, als Albaner Steine gegen ein vermutlich serbisches Lokal warfen, wobei auch pyrotechnische Sätze gezündet wurden. Die Polizei konnte die Randalierer vorerst stoppen. Wenig später sammelten sich aber mindestens 250 Serben im Nahbereich und versuchten, die inzwischen errichteten Polizeisperren zu durchbrechen. WEGA-Einheiten, die Diensthundeabteilung, die gesamte Bereitschaftseinheit sowie Streifenpolizisten aus allen Wiener Gemeindebezirken mussten für den Großeinsatz zusammengezogen werden. Die Ottakringer Straße und die umliegenden Straßenzüge sowie der äußere Gürtel waren für den gesamten Verkehr gesperrt.

Dieser jüngste Vorfall zeigt, dass gewalttätige Konflikte und entsprechende Delikte in der Ottakringer Straße weiter im Vormarsch sind und auch die Intensität dieser dramatisch zunimmt. Daher setzen sich die Hernalser Freiheitlichen für die Errichtung einer Polizeiinspektion in der unteren Ottakringer Straße ein, um die Sicherheit auf der so genannten "Balkanmeile" und den umliegenden Straßen wieder zu erhöhen.

"Unfassbar, aber doch ist es wahr. Rot-Grün spricht sich gegen eine Polizeiinspektion in der unteren Ottakringer Straße aus", zeigt sich Raich fassungslos über das Abstimmungsverhalten der roten und grünen Bezirksvertreter. "Wir fordern eine gemeinsame Lösung von Bezirk, Land und Bund in dieser Sache. Die Bürger haben ein Recht auf ein sicheres und konfliktfreies Leben, wie es früher üblich war", ergänzt Hebenstreit.

Eine Polizeiinspektion im Bereich der unteren Ottakringer Straße würde sofort mehr Sicherheit bieten. Darüber hinaus braucht es nach wie vor 1.500 zusätzliche Planstellen für die Exekutive in Wien. Doch die Aufstockung der Polizei wurde im September im Gemeinderat von Rot und Grün abgelehnt. "Die rot-grüne Regierung ist dafür verantwortlich, dass die Kriminalitätsrate noch weiter steigen wird. Rot und Grün wollen nichts für mehr Sicherheit tun, denn sonst hätten sie für mehr Polizisten und für die Polizeiinspektion in der Ottakringer Straße gestimmt. Mit Sonntagsreden wird man keinen Verbrecher stoppen! Handeln ist gefragt", sind Raich und Hebenstreit überzeugt. (Schluss) hn

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