• 04.12.2014, 10:57:59
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FP-Raich/Hebenstreit: Rot-Grün lässt die Hernalser im Stich

Resolution für mehr Sicherheit in der Ottakringer Straße in Hernalser Bezirksvertretungssitzung abgelehnt

Utl.: Resolution für mehr Sicherheit in der Ottakringer Straße in
Hernalser Bezirksvertretungssitzung abgelehnt =

Wien (OTS/fpd) - In der Ottakringer Straße sind Lärmbelästigungen,
Sachbeschädigungen und Schlägereien an der Tagesordnung sowie
Messerstechereien und Schießereien keine Seltenheit. Seit der
Absiedlung der Polizeiinspektion Hubergasse mehren sich die
Beschwerden aus der Bevölkerung, denn ihnen fehlt nun eine
Anlaufstelle. Ein rasches Einschreiten bei kriminellen Vorkommnissen
in der Ottakringer Straße ist nicht mehr möglich, kritisieren die
Hernalser FPÖ-Mandatare, Klubobfrau Ulrike Raich und
Bezirksvorsteher-Stellvertreter Dietmar Hebenstreit.

So kam es in der Nacht vom 14. auf den 15. Oktober 2014 zu
kriegsähnlichen Zuständen, als Albaner Steine gegen ein vermutlich
serbisches Lokal warfen, wobei auch pyrotechnische Sätze gezündet
wurden. Die Polizei konnte die Randalierer vorerst stoppen. Wenig
später sammelten sich aber mindestens 250 Serben im Nahbereich und
versuchten, die inzwischen errichteten Polizeisperren zu
durchbrechen. WEGA-Einheiten, die Diensthundeabteilung, die gesamte
Bereitschaftseinheit sowie Streifenpolizisten aus allen Wiener
Gemeindebezirken mussten für den Großeinsatz zusammengezogen werden.
Die Ottakringer Straße und die umliegenden Straßenzüge sowie der
äußere Gürtel waren für den gesamten Verkehr gesperrt.

Dieser jüngste Vorfall zeigt, dass gewalttätige Konflikte und
entsprechende Delikte in der Ottakringer Straße weiter im Vormarsch
sind und auch die Intensität dieser dramatisch zunimmt. Daher setzen
sich die Hernalser Freiheitlichen für die Errichtung einer
Polizeiinspektion in der unteren Ottakringer Straße ein, um die
Sicherheit auf der so genannten "Balkanmeile" und den umliegenden
Straßen wieder zu erhöhen.

"Unfassbar, aber doch ist es wahr. Rot-Grün spricht sich gegen eine
Polizeiinspektion in der unteren Ottakringer Straße aus", zeigt sich
Raich fassungslos über das Abstimmungsverhalten der roten und grünen
Bezirksvertreter. "Wir fordern eine gemeinsame Lösung von Bezirk,
Land und Bund in dieser Sache. Die Bürger haben ein Recht auf ein
sicheres und konfliktfreies Leben, wie es früher üblich war", ergänzt
Hebenstreit.

Eine Polizeiinspektion im Bereich der unteren Ottakringer Straße
würde sofort mehr Sicherheit bieten. Darüber hinaus braucht es nach
wie vor 1.500 zusätzliche Planstellen für die Exekutive in Wien. Doch
die Aufstockung der Polizei wurde im September im Gemeinderat von Rot
und Grün abgelehnt. "Die rot-grüne Regierung ist dafür
verantwortlich, dass die Kriminalitätsrate noch weiter steigen wird.
Rot und Grün wollen nichts für mehr Sicherheit tun, denn sonst hätten
sie für mehr Polizisten und für die Polizeiinspektion in der
Ottakringer Straße gestimmt. Mit Sonntagsreden wird man keinen
Verbrecher stoppen! Handeln ist gefragt", sind Raich und Hebenstreit
überzeugt. (Schluss) hn

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