- 04.12.2014, 10:38:19
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Bundesschulsprecher Faymann empört über Vorgehensweise des Ministeriums bei Vorbereitungsstunden
BMBF fehlt es an Handschlagqualität und Respekt vor Verhandlungspartnern
Utl.: BMBF fehlt es an Handschlagqualität und Respekt vor
Verhandlungspartnern =
Wien/Linz (OTS) - Gestern, Mittwoch, fand in Linz die
AHS-Direktorenkonferenz statt. Dabei stand auch das Thema
Vorbereitungsstunden bei der Zentralmatura auf der Tagesordnung. Das
Bildungsministerium (BMBF) stellte dabei klar, dass eine Aufstockung
der Vorbereitungsstunden zwischen schriftlicher und mündlicher Matura
nicht in Frage kommt. Noch vor wenigen Wochen wurde der
Bundesschülervertretung in Verhandlungen allerdings ein
Entgegenkommen zugesichert. Bundesschulsprecher Lukas Faymann ist
empört über die fehlende Handschlagqualität des BMBF.
Mit der Zentralmatura soll die Anzahl der Vorbereitungsstunden auf
vier Stunden gekürzt werden. Außerdem sollen die Vorbereitungsstunden
klassenübergreifend stattfinden. Dieser Zustand ist für
Bundesschulsprecher Lukas Faymann nicht hinnehmbar. Aus diesem Grund
steht die Bundesschülervertretung bereits seit längerer Zeit in
Verhandlungen mit dem BMBF. Noch vor einigen Wochen wurde ihr vom
Ministerium ein Entgegenkommen bei der gestrigen
AHS-Direktorenkonferenz zugesichert. Wie sich herausstellte, stellte
das BMBF bei der gestrigen Konferenz allerdings klar, dass es keine
Aufstockung geben werde.
"Ich bin äußerst empört über die fehlende Handschlagqualität des
BMBF. So ein Verhalten ist für mich weder respektvoll, noch zeugt es
von Professionalität", so Bundesschulsprecher Lukas Faymann.
"Dazu kommt, dass die Schulpartner - anders als bei der
BHS-Direktorenkonferenz - nicht einmal zur Konferenz eingeladen
waren. Das BMBF hat die Schülerinnen und Schüler einfach von der
Konferenz ausgesperrt und über unsere Köpfe hinweg entschieden", so
Faymann weiters.
"Ich fordere die Ministerin auf, uns Schülerinnen und Schüler
miteinzubeziehen. Es geht hier um unsere Matura. Wir müssen die
fehlenden Qualitäten des Ministeriums am Ende ausbaden", so Faymann
abschließend.
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