Bundesschulsprecher Faymann empört über Vorgehensweise des Ministeriums bei Vorbereitungsstunden

BMBF fehlt es an Handschlagqualität und Respekt vor Verhandlungspartnern

Wien/Linz (OTS) - Gestern, Mittwoch, fand in Linz die AHS-Direktorenkonferenz statt. Dabei stand auch das Thema Vorbereitungsstunden bei der Zentralmatura auf der Tagesordnung. Das Bildungsministerium (BMBF) stellte dabei klar, dass eine Aufstockung der Vorbereitungsstunden zwischen schriftlicher und mündlicher Matura nicht in Frage kommt. Noch vor wenigen Wochen wurde der Bundesschülervertretung in Verhandlungen allerdings ein Entgegenkommen zugesichert. Bundesschulsprecher Lukas Faymann ist empört über die fehlende Handschlagqualität des BMBF.

Mit der Zentralmatura soll die Anzahl der Vorbereitungsstunden auf vier Stunden gekürzt werden. Außerdem sollen die Vorbereitungsstunden klassenübergreifend stattfinden. Dieser Zustand ist für Bundesschulsprecher Lukas Faymann nicht hinnehmbar. Aus diesem Grund steht die Bundesschülervertretung bereits seit längerer Zeit in Verhandlungen mit dem BMBF. Noch vor einigen Wochen wurde ihr vom Ministerium ein Entgegenkommen bei der gestrigen AHS-Direktorenkonferenz zugesichert. Wie sich herausstellte, stellte das BMBF bei der gestrigen Konferenz allerdings klar, dass es keine Aufstockung geben werde.

"Ich bin äußerst empört über die fehlende Handschlagqualität des BMBF. So ein Verhalten ist für mich weder respektvoll, noch zeugt es von Professionalität", so Bundesschulsprecher Lukas Faymann.

"Dazu kommt, dass die Schulpartner - anders als bei der BHS-Direktorenkonferenz - nicht einmal zur Konferenz eingeladen waren. Das BMBF hat die Schülerinnen und Schüler einfach von der Konferenz ausgesperrt und über unsere Köpfe hinweg entschieden", so Faymann weiters.

"Ich fordere die Ministerin auf, uns Schülerinnen und Schüler miteinzubeziehen. Es geht hier um unsere Matura. Wir müssen die fehlenden Qualitäten des Ministeriums am Ende ausbaden", so Faymann abschließend.

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Lukas Faymann
Bundesschulsprecher
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