- 04.12.2014, 09:39:03
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2,03 Prozent mehr Lohn/Gehalt für über 100.000 Beschäftigte im privaten Sozial- und Gesundheitsbereich
Mindestlohn bzw. Mindestgrundgehalt auf 1.500 Euro angehoben - Rahmenrecht wird im Jänner 2015 verhandelt
Utl.: Mindestlohn bzw. Mindestgrundgehalt auf 1.500 Euro angehoben -
Rahmenrecht wird im Jänner 2015 verhandelt =
Wien (OTS/ÖGB) - Die Löhne und Gehälter für die mehr als 100.000
Beschäftigten im privaten Gesundheits- und Sozialbereich steigen mit
1. Februar 2015 um 2,03 Prozent. Es wurde eine stärkere Anhebung der
ersten Verwendungsgruppe und damit der von den Gewerkschaften GPA-djp
und vida geforderte Mindestlohn bzw. Mindestgrundgehalt von 1.500
Euro vereinbart.+++++
Die KV- und die Ist-Löhne und Ist-Gehälter, alle Zulagen, die
Lehrlingsentschädigungen, das Entgelt für TransitmitarbeiterInnen,
sowie die alten Lohn- und Gehaltstabellen werden um 2,03 Prozent
erhöht. Damit bestätigten die VertreterInnen der Gewerkschaften
GPA-djp und vida und die Arbeitgebervertreter der Sozialwirtschaft
Österreich (vormals BAGS) bereits in der ersten Runde der
diesjährigen Kollektivvertragsverhandlungen die bereits im Vorjahr
dem Grunde nach vereinbarte Steigerung der Löhne und Gehälter. Im
Jahr 2015 enden auch alle Übergangsbestimmungen für die einzelnen
Bundesländertabellen. Somit gilt erstmals eine einheitliche Lohn- und
Gehaltstabelle für alle ArbeitnehmerInnen des privaten Sozial- und
Gesundheitsbereichs in ganz Österreich. Die Übergangsfrist für die
KindergartenassistentInnen wird noch verhandelt.
Die unterschiedlichen Forderungspunkte zum Rahmenrecht wurden
ausgetauscht, die Verhandlungen dazu starten am 19. Jänner 2015.
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