- 03.12.2014, 15:57:45
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SP-Kubik: VP-Infrastrukturpaket ist offenbar Juraczkas Wunsch ans Christkind
VP-Wien wieder einmal einen Schritt hinterher und plant offenbar mehr für Niederösterreich, als für Wien
Utl.: VP-Wien wieder einmal einen Schritt hinterher und plant
offenbar mehr für Niederösterreich, als für Wien =
Wien (OTS/SPW-K) - "Herr Juraczka soll sein Infrastruktur-Paket am
besten nach Niederösterreich verschicken, wo er mit dem
ÖVP-Landeshauptmann auf eine Umsetzung hoffen kann", so
SP-Stadtplanungssprecher Gerhard Kubik zu den VP-Ideen. "Schade, dass
sich die Wiener ÖVP so wenig Gedanken um Wien macht und mehr um
Niederösterreich - bevorzugt das Infrastruktur-Paket ja mehr unser
Nachbar-Bundesland. Noch bedauernswerter ist es, dass die VP-Wien
erst jetzt erkannt hat, dass Zukunftsinvestitionen notwendig sind,
bisher war sie ja immer nur fürs strickte Sparen und gegen gezielte
Investitionen für die wachsende Stadt und deren Infrastruktur", so
Kubik und stellt klar: "Der Schluss der S1 ist von der Wiener
Stadtregierung schon lange angedacht - mit der Anbindung der Seestadt
Aspern ans höherrangige Straßennetz, sowie mit dem Lobau-Tunnel in
zweiter Phase. Veraltete Ideen als neu zu verkaufen, liegt Herrn
Juraczka offenbar."
Ein U-Bahn-Ausbau beispielsweise nach Klosterneuburg ist aus Sicht
des SP-Stadtplanungssprechers ebenfalls ein Fall für St. Pölten:
"Wenn Niederösterreich eine Anbindung ans Wiener U-Bahnnetz möchte,
so muss man darüber reden - die Finanzierung aber an der Stadt Wien
abzuwälzen ist unrealistisch. Zur Erinnerung: Wir brauchen keine
Aufforderung von Ihnen in Infrastruktur zu investieren, denn die
Wiener Linien geben alleine 383 Mio. Euro für den Ausbau des Wiener
Öffi-Netzes aus!" Aus Kubiks Sicht macht aber eine U4-Anbindung - wie
von der VP angedacht - wenig Sinn: "Bei den bestehenden tollen
S-Bahn-Anbindungen sollte die niederösterreichische Landesregierung
besser in notwendigere Dinge investieren - eventuell Park &
Ride-Anlagen an der Wiener Stadtgrenze, damit die Stadteinfahrten
durch den PendlerInnen-Verkehr künftig nicht ersticken."
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