Offensive gegen Rechts: Antifaschistische Bündnisse starten Vernetzung - Burschenschafter-Bälle im Jänner verhindern!

Antifaschistische Demonstrationen im Jänner richten sich klar gegen die rechten Umtriebe von deutschnationalen Burschenschaftern und der FPÖ

Wien (OTS) - In den letzten Jahren sind in ganz Österreich breite und erfolgreiche antifaschistische Bündnisse entstanden. Die Proteste auf der Straße haben unzählige Erfolge erkämfpt und dazu beigetragen, rechte Umtriebe von deutschnationalen Burschenschafter und der FPÖ bekannter zu machen. "Um die erfolgreiche antifaschistische Arbeit in Österreich weiter auszubauen, haben wir beschlossen, zwischen den größten antifaschistischen Bündnissen intensiv zusammenzuarbeiten", so Käthe L. von der Offensive gegen Rechts.

Die antifaschistische Demosaison eröffnet am 10. Jänner das aus mehr als 60 Organisationen getragene 'Bündnis Linz gegen Rechts' gegen den Burschenbundball in Linz. Eine Woche später, am 17. Jänner, mobilisiert die neu gegründete 'Offensive gegen Rechts Steiermark' gegen den Akademikerball in Graz. Die 'Offensive gegen Rechts' organisiert in Wien, wie in den Jahren zuvor eine Demonstration gegen den Akademikerball am 30. Jänner und versucht diesen mit den Mitteln des zivilen Ungehorsams zu verhindern. Auch die 'Bündnisse Innsbruck gegen Faschismus' und 'Braunau gegen Rechts' haben in den letzten Jahren erfolgreiche antifaschistische Proteste organisiert.

"Wir sind uns alle einig, dass deutschnationale Burschenschafter für Sexismus, Homophobie, Rassismus und Antisemitismus stehen. Derartige Bälle werden von ihnen genutzt, um ihre rechte Propaganda zu verbreiten", erklärt Marija H. vom Bündnis Linz gegen Rechts. Adelheid P.. von der Offensive gegen Rechts Steiermark: "Das Problem sind dabei nicht nur Burschenschafter, sondern ihre parlamentarische Vertretung: die FPÖ. In ganz Europa nutzen rechte Parteien die aktuelle Kürzungspolitik um Stimmung zu machen. Dabei geht es ihnen nicht um die enorme soziale Ungleichheit in der Gesellschaft, sondern um blanken Rassismus".

Um die antifaschistische Arbeit in Österreich noch erfolgreicher zu gestalten, haben die Bündnisse eine intensive Vernetzung begonnen. Die erste gemeinsame Aktion wird am 10.12, dem Tag der Menschenrechte, organisiert. In unterschiedlichen Städten Österreichs wird es Aktionen gegen die Kriminalisierung von Antifaschismus geben. In Vordergrund steht hier die Kritik am Gummiparagraphen Landfriedensbruch §274, der dazu dient Antifaschist_innen zu kriminalisieren und einzuschüchtern..

"Im Jänner werden wir in vielen Städten Österreichs auf die Straße gehen und ein starkes Zeichen gegen deutschnationale Burschenschafter und die FPÖ setzen. Wir haben in den letzten Jahre erfolgreiche antifaschistische Bündnisse aufgebaut und werden die begonnene Vernetzung dazu nutzen, noch stärker zu sein und uns gegenseitig zu unterstützen", so Hannah F. vom Bündnis Innsbruck gegen Faschismus.

Offensive gegen Rechts (www.offensivegegenrechts.net)
Demonstration: Wien, 30. Jänner 2015 17:00. Rampe der Universität Wien.

Offensive gegen Rechts Steiermark
(https://www.facebook.com/ogrsteiermark)
Demonstration: Graz, 17. Jänner.2015

Linz gegen Rechts (www.linz-gegen-rechts.at)
Demonstration: Linz, 10.Jänner 2015. 17:30: Hauptbahnhof Linz

Innsbruck gegen Faschismus (www.innsbruckgegenfaschismus.at)

Braunau gegen Rechts (www.braunau-gegen-rechts.at)

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