- 02.12.2014, 09:17:05
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Offensive gegen Rechts: Antifaschistische Bündnisse starten Vernetzung - Burschenschafter-Bälle im Jänner verhindern!
Antifaschistische Demonstrationen im Jänner richten sich klar gegen die rechten Umtriebe von deutschnationalen Burschenschaftern und der FPÖ
Utl.: Antifaschistische Demonstrationen im Jänner richten sich klar
gegen die rechten Umtriebe von deutschnationalen
Burschenschaftern und der FPÖ =
Wien (OTS) - In den letzten Jahren sind in ganz Österreich breite und
erfolgreiche antifaschistische Bündnisse entstanden. Die Proteste auf
der Straße haben unzählige Erfolge erkämfpt und dazu beigetragen,
rechte Umtriebe von deutschnationalen Burschenschafter und der FPÖ
bekannter zu machen. "Um die erfolgreiche antifaschistische Arbeit in
Österreich weiter auszubauen, haben wir beschlossen, zwischen den
größten antifaschistischen Bündnissen intensiv zusammenzuarbeiten",
so Käthe L. von der Offensive gegen Rechts.
Die antifaschistische Demosaison eröffnet am 10. Jänner das aus mehr
als 60 Organisationen getragene 'Bündnis Linz gegen Rechts' gegen den
Burschenbundball in Linz. Eine Woche später, am 17. Jänner,
mobilisiert die neu gegründete 'Offensive gegen Rechts Steiermark'
gegen den Akademikerball in Graz. Die 'Offensive gegen Rechts'
organisiert in Wien, wie in den Jahren zuvor eine Demonstration gegen
den Akademikerball am 30. Jänner und versucht diesen mit den Mitteln
des zivilen Ungehorsams zu verhindern. Auch die 'Bündnisse Innsbruck
gegen Faschismus' und 'Braunau gegen Rechts' haben in den letzten
Jahren erfolgreiche antifaschistische Proteste organisiert.
"Wir sind uns alle einig, dass deutschnationale Burschenschafter für
Sexismus, Homophobie, Rassismus und Antisemitismus stehen. Derartige
Bälle werden von ihnen genutzt, um ihre rechte Propaganda zu
verbreiten", erklärt Marija H. vom Bündnis Linz gegen Rechts.
Adelheid P.. von der Offensive gegen Rechts Steiermark: "Das Problem
sind dabei nicht nur Burschenschafter, sondern ihre parlamentarische
Vertretung: die FPÖ. In ganz Europa nutzen rechte Parteien die
aktuelle Kürzungspolitik um Stimmung zu machen. Dabei geht es ihnen
nicht um die enorme soziale Ungleichheit in der Gesellschaft, sondern
um blanken Rassismus".
Um die antifaschistische Arbeit in Österreich noch erfolgreicher zu
gestalten, haben die Bündnisse eine intensive Vernetzung begonnen.
Die erste gemeinsame Aktion wird am 10.12, dem Tag der
Menschenrechte, organisiert. In unterschiedlichen Städten Österreichs
wird es Aktionen gegen die Kriminalisierung von Antifaschismus geben.
In Vordergrund steht hier die Kritik am Gummiparagraphen
Landfriedensbruch §274, der dazu dient Antifaschist_innen zu
kriminalisieren und einzuschüchtern..
"Im Jänner werden wir in vielen Städten Österreichs auf die Straße
gehen und ein starkes Zeichen gegen deutschnationale Burschenschafter
und die FPÖ setzen. Wir haben in den letzten Jahre erfolgreiche
antifaschistische Bündnisse aufgebaut und werden die begonnene
Vernetzung dazu nutzen, noch stärker zu sein und uns gegenseitig zu
unterstützen", so Hannah F. vom Bündnis Innsbruck gegen Faschismus.
Offensive gegen Rechts (www.offensivegegenrechts.net)
Demonstration: Wien, 30. Jänner 2015 17:00. Rampe der Universität
Wien.
Offensive gegen Rechts Steiermark
(https://www.facebook.com/ogrsteiermark)
Demonstration: Graz, 17. Jänner.2015
Linz gegen Rechts (www.linz-gegen-rechts.at)
Demonstration: Linz, 10.Jänner 2015. 17:30: Hauptbahnhof Linz
Innsbruck gegen Faschismus (www.innsbruckgegenfaschismus.at)
Braunau gegen Rechts (www.braunau-gegen-rechts.at)
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