• 01.12.2014, 09:10:17
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  • OTS0036 OTW0036

25 Jahre Lkw-Nachtfahrverbot auf österr. Autobahnen

Schutz der Bevölkerung, des Lebens- und Wirtschaftsraumes sowie der Berufskraftfahrer in der Alpenrepublik wichtiger als täglicher Transitterror

Utl.: Schutz der Bevölkerung, des Lebens- und Wirtschaftsraumes
sowie der Berufskraftfahrer in der Alpenrepublik wichtiger als
täglicher Transitterror =

Vomp/Innsbruck/Wien (OTS) - Als am 1. Dezember 1989 das erste
Lkw-Nachtfahrverbot auf österreichischen Autobahnen durch Druck
engagierter Bürgerinnen und Bürger umgesetzt wurde, konnte niemand
ahnen, was dies in der nun schon jahrzehntelangen Auseinandersetzung
"Grundrecht auf Gesundheit versus freier Personen- und Güterverkehr"
nach sich ziehen würde.

Vorher wurde vor allem von der Tiroler Wirtschaftskammer übel
polemisiert: "Weder Einheimische noch Gäste würden pünktlich zu ihrem
Frühstück kommen, Lkw-Staus von Kufstein bis München und vom Brenner
bis Bozen wären unausweichlich" usw.. Alles natürlich blanker Unfug,
denn schließlich hat es schon damals in der Schweiz ein
Lkw-Nachtfahrverbot seit 1934 gegeben (auch heute noch in Kraft).

Dennoch sind wir heute vor allem an der Brennertransitstrecke von
einer echten Lösung der durch die hohen Schadstoffbelastungen
verursachten Probleme weit entfernt - siehe auch aktuelle Grafik auf
www.transitforum.at mit den Auswirkungen des größten
Luftsanierungsgebietes des gesamten Binnenmarktes.

Weil der Lkw-Transit nach wie vor POLITISCH BEWUSST auf die
Brennerstrecke gelockt wird:

Durch billigen Diesel an zahlreichen Billigtankstellen nahezu neben
jeder Autobahnabfahrt der A12 Inntalautobahn, durch fehlende
Schutzmaßnahmen in Bayern, Südtirol und Trentino sowie zusätzliche
"Sozialmauten für den internationalen Lkw-Transit" und durch das
EuGH-Schandurteil vom 21.11.2011, in welchem das bis dahin bestens
funktionierende sektorale Lkw-Fahrverbot für den Transport von Müll,
Schrott, Steinen etc. aufgehoben wurde. Erfolgreich geklagt übrigens
von den Bau"partnern" des BBT, der EU-Kommission und Italien, denen
es nicht zu blöd ist, das Verlagerungsziel per EuGH-Urteil zu Fall zu
bringen und gleichzeitig bei jeder Gelegenheit die Republik
Österreich zu Milliardenzuschüssen für den BBT zu nötigen.

Milliarden, die natürlich dem Gemeinwohl fehlen und denen keine
Wirtschaftlichkeit, Zweckmäßigkeit und Sparsamkeit gegenübersteht -
Verlorene Zuschüsse an diverse "amici" aus der int. Bauindustrie
reduzieren aber weder ein Gramm N0x noch ein Dezibel Lärm (gilt
genauso für Semmering- und Koralmtunnel).

Details und top-aktuelle Hintergrundinformation dazu auf
www.transitforum.at und der dezente Hinweise: Es gibt keinen Anlass
zur Kapitulation vor dem Transitterror und der typisch
österreichisch/tirolerischen Transitscheinheiligkeit, die sich am
Brenner wie folgt zeigt:

Tirol hat ALLE NEGATIVEN AUSWIRKUNGEN des Lkw-Transitverkehrs, Wien
hat die "Transitsilberlinge" aus dem Lkw-Transitverkehr (Maut,
Roadpricing, Mineralölsteuer). Keine besonders faire Aufteilung,
meinen wir.

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