SPÖ Kaiser gratuliert Bundesparteivorsitzendem Werner Faymann zu erfolgreicher Wiederwahl

Ergebnis ist Auftrag an Faymann und Bundespartei, Diskussionen und innerparteiliche Arbeit zu intensivieren. Müssen mehr als bisher als Mannschaft auf- und füreinander eintreten.

Klagenfurt (OTS) - "Kritik und Parteitreue sind keine Gegensätze! Die SPÖ ist im Gegensatz zu anderen Parteien eine diskussionsoffene, demokratische Partei, die Kritik als Chance, sich zu verbessern versteht. Diese Chance gilt es jetzt auch für uns und vor allem für unseren mit großer Mehrheit wiedergewählten Parteivorsitzenden Werner Faymann zu ergreifen und unsere Ideale für ein besseres Österreich verstärkt umzusetzen", so Kärntens SPÖ-Vorsitzender Landeshauptmann Peter Kaiser in einer ersten Reaktion auf das Ergenis des heutigen Bundesparteitages.

Werner Faymann sei ein Kapitän, der nicht nur Österreich als Bundeskanzler erfolgreich durch die Weltwirtschaftskrise geführt habe. "Werner ist auch der Kapitän einer SPÖ-Mannschaft die allen personellen Turbulenzen des Koalitionspartners und dessen Versuchen, uns vom Kurs für mehr Steuer- und Verteilungsgerechtigkeit abzubringen, immer die unumstößlichen Werte der Sozialdemokratie entgegengesetzt", so Kaiser. Er sehe im Ergebnis den klaren Auftrag an Faymann und die Spitze der Bundespartei, die Diskussionen und die innerparteiliche Arbeit zu intensivieren.

"Wir müssen mehr als bisher als Mannschaft füreinander eintreten und uns unterstützen, um unsere Ziele im Interesse der breiten Mehrheit der Österreicherinnen und Österreicher zu erreichen", so Kaiser weiter. Eine Steuerreform, die ganz maßgeblich und nachhaltig die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer entlastet und die Senkung des Eingangssteuersatzes auf 25 Prozent beinhaltet, sei ebenso wie eine familienentlastende und Zukunftschancen eröffnende Bildungspolitik mit allem Nachdruck und unter allen Anstrengungen anzusteuern.

Gleichzeitig mahnt Kaiser eine notwendige Attraktivierung der SPÖ ein. "Wir müssen unsere allzeit gültigen Grundwerte den aktuellen Anforderungen anpassen. Dazu wird es unumgänglich sein, den hier und da angefallenen Staub der Zeit abzuklopfen. Die SPÖ muss inhaltlich noch akzentuierter werden. Wir müssen nicht allen gefallen, aber wir müssen insbesondere für jene attraktiver werden, die mit ihrer Arbeit und ihren Beiträgen Österreich zu einem stolzen Land gemacht haben und machen", so Kaiser. Große Erwartungen würde er daher in das in Ausarbeitung befindliche neue Parteiprogramm stecken.

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