• 28.11.2014, 21:50:20
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SPÖ Kaiser gratuliert Bundesparteivorsitzendem Werner Faymann zu erfolgreicher Wiederwahl

Ergebnis ist Auftrag an Faymann und Bundespartei, Diskussionen und innerparteiliche Arbeit zu intensivieren. Müssen mehr als bisher als Mannschaft auf- und füreinander eintreten.

Utl.: Ergebnis ist Auftrag an Faymann und Bundespartei, Diskussionen
und innerparteiliche Arbeit zu intensivieren. Müssen mehr als
bisher als Mannschaft auf- und füreinander eintreten. =

Klagenfurt (OTS) - "Kritik und Parteitreue sind keine Gegensätze! Die
SPÖ ist im Gegensatz zu anderen Parteien eine diskussionsoffene,
demokratische Partei, die Kritik als Chance, sich zu verbessern
versteht. Diese Chance gilt es jetzt auch für uns und vor allem für
unseren mit großer Mehrheit wiedergewählten Parteivorsitzenden Werner
Faymann zu ergreifen und unsere Ideale für ein besseres Österreich
verstärkt umzusetzen", so Kärntens SPÖ-Vorsitzender Landeshauptmann
Peter Kaiser in einer ersten Reaktion auf das Ergenis des heutigen
Bundesparteitages.

Werner Faymann sei ein Kapitän, der nicht nur Österreich als
Bundeskanzler erfolgreich durch die Weltwirtschaftskrise geführt
habe. "Werner ist auch der Kapitän einer SPÖ-Mannschaft die allen
personellen Turbulenzen des Koalitionspartners und dessen Versuchen,
uns vom Kurs für mehr Steuer- und Verteilungsgerechtigkeit
abzubringen, immer die unumstößlichen Werte der Sozialdemokratie
entgegengesetzt", so Kaiser. Er sehe im Ergebnis den klaren Auftrag
an Faymann und die Spitze der Bundespartei, die Diskussionen und die
innerparteiliche Arbeit zu intensivieren.

"Wir müssen mehr als bisher als Mannschaft füreinander eintreten und
uns unterstützen, um unsere Ziele im Interesse der breiten Mehrheit
der Österreicherinnen und Österreicher zu erreichen", so Kaiser
weiter. Eine Steuerreform, die ganz maßgeblich und nachhaltig die
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer entlastet und die Senkung des
Eingangssteuersatzes auf 25 Prozent beinhaltet, sei ebenso wie eine
familienentlastende und Zukunftschancen eröffnende Bildungspolitik
mit allem Nachdruck und unter allen Anstrengungen anzusteuern.

Gleichzeitig mahnt Kaiser eine notwendige Attraktivierung der SPÖ
ein. "Wir müssen unsere allzeit gültigen Grundwerte den aktuellen
Anforderungen anpassen. Dazu wird es unumgänglich sein, den hier und
da angefallenen Staub der Zeit abzuklopfen. Die SPÖ muss inhaltlich
noch akzentuierter werden. Wir müssen nicht allen gefallen, aber wir
müssen insbesondere für jene attraktiver werden, die mit ihrer Arbeit
und ihren Beiträgen Österreich zu einem stolzen Land gemacht haben
und machen", so Kaiser. Große Erwartungen würde er daher in das in
Ausarbeitung befindliche neue Parteiprogramm stecken.

(Schluss)

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