GR ad KO Schicker: Wie kann eine Statistik menschenverachtend sein?

Österreich erleidet in der Tat einen Brain-drain: Gut Qualifizierte gehen, "Bildungsferne" kommen - vor allem aus der Türkei!

Wien (OTS) - Im Zuge der Wiener Budgetdebatte im Wiener Gemeinderat ging es auch um die Zuwanderung und das Qualifikationsniveau von Migranten. GR Aigner beklagte einen "Brain-drain" mit den Worten:"Die Gescheiten gehen weg, es kommen viele Analphabeten."
Diese Feststellung bezeichnet der SPÖ-Klubobmann Rudi Schicker als "menschenverachtend".
GR Wolfgang Aigner:"Das lasse ich nicht auf mir sitzen. Die Statistiken belegen eindeutig, dass gut Qualifizierte aus Österreich weggehen, während überdurchschnittlich viele wenig- oder gar nicht qualifizierte Menschen nach Österreich kommen. Viele Studenten aus dem EU-Raum studieren zwar in Österreich - nach Willen der SPÖ natürlich gratis -, sie üben aber ihren von uns finanzierten Beruf nicht bei uns aus, sondern gehen zurück in ihre Heimat. Auch österreichische Akademiker suchen vermehrt das Weite. Auf der anderen Seite kommen viele Menschen, vor allem im Wege des nicht mehr kontrollierbaren Familiennachzuges zu uns, die über fast keine Bildung verfügen. Ich sage dazu Analphabeten, die "Gut-Menschen" sprechen behübschend von "bildungsfernen Schichten"."

Utl.: Sündteure Integrations- und Bildungsprogramme der Stadt Wien als Beleg für die aktuelle Faktenlage

Wie richtig Aigner mit seiner Festellung liegt, zeigt die Tatsache, dass allein die Stadt Wien Jahr für Jahr ein Steuer-Vermögen dafür ausgibt, diese Menschen mit den einfachsten Fertigkeiten zu versorgen: Kurse nach dem Motto "Mama lernt schreiben", "Mama lernt Deutsch" und andere Programme wie die Nachholung eines Hauptschulabschlusses zeigen doch deutlich, wie es um das Bildungsniveau dieser Zuwanderer bestellt ist. GR Aigner: "Dass überdurchschnittlich viele Nichtösterreicher ohne Ausbildung in der Arbeitslosigkeit landen, zeigen die unverdächtigen Statistiken des AMS. Die Zahlen diverser Schülertestungen belegen eindeutig, dass Schulen mit einem hohen Migrantenanteil teilweise desaströse Ergebnisse abliefern und deshalb mit noch mehr Budgetmitteln versehen werden sollen. Deshalb will ja auch die Linke in Österreich alle Schüler am liebsten den ganzen Tag in eine verpflichtende Ganztagsschule stecken. Andererseits zeigt das traurige Schicksal der Rot-weiss-rot-Karte, die wahrlich nicht als "Renner" bezeichnet werden kann, wie wenig gut qualifizierte Personen von außerhalb der EU nach Österreich kommen. Im Wettbewerb der besten Köpfe fallen wir immer weiter zurück, dafür kommen immer mehr potentielle Sozialleistungsbezieher zu uns. Staaten wie die Türkei exportieren ihre sozialen Probleme und wir zahlen, ohne je eine Gegenleistung zu erhalten", faßt Aigner eine mehr als bedenkliche Entwicklung zusammen.

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