- 25.11.2014, 12:37:45
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BSA: Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November
Jede 5. Frau in Österreich von Gewalt betroffen. Unterstützungsangebote müssen breit bekannt gemacht werden
Utl.: Jede 5. Frau in Österreich von Gewalt betroffen.
Unterstützungsangebote müssen breit bekannt gemacht werden =
Wien (OTS) - Gewalt an Frauen ist weltweit, aber auch in Österreich
immer noch ein sehr großes Problem. Der jährlich stattfindende
Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen bildet den Auftakt für die
16 Tage gegen Gewalt an Frauen, die bis zum 10. Dezember, dem
internationalen Tag der Menschenrechte, andauern. Österreich hat ein
EU-weit vorbildliches Gewaltschutzgesetz und Maßnahmen beschlossen.
Anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen weist
BSA-Frauenvorsitzende Beate Wimmer-Puchinger darauf hin, dass es
zahlreiche Initiativen gibt, die von Gewalt betroffene Frauen
unterstützen: "Angebote wie die Frauenhelpline der österreichischen
Frauenhäuser oder die fem:HELP-App bieten rasche Hilfe im Notfall.
Allerdings ist es essentiell, diese Angebote so bekannt zu machen,
dass die betroffenen Frauen sie auch nutzen. Dafür ist es notwendig,
Gewalt an Frauen öffentlich und im privaten Umfeld zu thematisieren
- einerseits, um gegen das Stigma anzukämpfen, mit dem das Thema
immer noch belegt ist, andererseits, um das Wissen um die
Handlungsmöglichkeiten so breit wie möglich zu streuen."
Gewalt gegen Frauen hat viele Gesichter! Frauen sind nicht nur von
nur körperlicher Gewalt, sondern auch von psychischer Gewalt,
struktureller Gewalt durch die ungleichen Besitzverhältnisse und
sexueller Gewalt betroffen.
"Aktionstage können immer nur ein Anstoß zur Diskussion bestimmter
Themen sein. Gewalt ist keine Privatsache! Wir alle sind aufgerufen,
den Opfern Hilfe und Unterstützung zu bieten und ihnen zu zeigen,
dass wir nicht bereit sind, Gewalt gegen Frauen stillschweigend
hinzunehmen. Gleichzeitig ist es aber auch notwendig, dass wir die
Lebensbedingungen und gesellschaftlichen Chancen von Frauen gemeinsam
weiter verbessern. Das beginnt mit der Ausbildung und reicht von den
Chancen am Arbeitsmarkt bis hin zum Einkommen," so BSA-Präsident
Andreas Mailath-Pokorny abschließend.
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