SP-Ludwig-Faymann/Vitouch: Höheres Budget für Kunst, Kultur und Wissenschaft

Trotz schwieriger Wirtschaftslage investiert Wien nachhaltig

Wien (OTS/SPW-K) - Ihren kulturpolitischen Debattenbeitrag im Wiener Gemeinderat eröffnete die SP-Gemeinderätin Martina Ludwig-Faymann mit folgenden Worten: "Es ist, gerade in Zeiten wie diesen, einzigartig, dass in einer Millionenstadt wie Wien das Kulturbudget erhöht wird. In anderen Städten werden Theater geschlossen, in Wien wird in Kunst und Kultur investiert", verdeutlichte die Politikerin und zeigte auf, welch hohen Stellenwert Kunst und Kultur in Wien haben.

In Richtung Opposition richtete die Gemeinderätin folgende Worte:
"Innerhalb der letzten zwölf Jahre wurden in Wien zwölf Theater eröffnet - durchschnittlich also ein Theater im Jahr. Ich frage Sie:
Ist das Stillstand? Wenn wir von der Erhöhung des Kulturbudgets reden, dann reden wir von sieben Millionen Euro. Und jeder Euro ist gut investiert, weil jeder Euro mehrfach zurück kommt. Und letztendlich der Wiener Wirtschaft und den WienerInnen mehrfach zugute kommt."

Und weiter: "Die Vereinigten Bühnen Wien (VBW) bekommen heuer erstmals einen Mehrjahresvertrag. Einer der größten Bühnenkonzerne der Welt ist somit langfristig abgesichert. Und ich kann, was die Auslastung der VBW betrifft, Frau Kollegin Leeb, nur Gutes berichten. Hier sind wir sehr erfolgreich unterwegs. Und wir können auch darauf stolz sein, dass die VBW ein internationaler Player geworden sind", berichtete Ludwig-Faymann und verwies in ihrer Rede auf Länder wie Japan, Korea und Paris, in denen Produktionen der VBW gezeigt werden.

Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt ist die Erinnerungskultur: "Für Wien ist es eine historische Verpflichtung, wesentliche Zeichen und Signale zu setzen. Und auch hier gibt es keinen Stillstand", sagte Ludwig-Faymann und verwies in diesem Zusammenhang auf das Deserteursdenkmal am Ballhausplatz und das Festkonzert am 8. Mai, das die Stadt Wien gemeinsam mit Kooperationspartnern veranstaltet.

Wiener Budget für Wissenschaft um 42,32 Prozent erhöht

"Der Schlüssel zum Erfolg einer Stadt ist das richtige Humankapital", stellte SP-Gemeinderätin Elisabeth Vitouch in ihrer heutigen Rede zur Budgetdebatte klar. Wien ist mit 190.000 StudentInnen die größte Universitätsstadt in Zentraleuropa, jede/r zweite WienerIn zwischen 19 und 26 Jahren ist an einer Universität oder einer Fachhochschule inskribiert. "Die Ausbildung von hochqualifiziertem Personal ist essenziell für die Zukunft der Stadt", so Vitouch.
Damit das jedoch so bleibt, müssen die Rahmenbedingungen stimmen:
"Wissenschaft braucht Planungssicherheit und ein weltoffenes Klima. Diese Faktoren sind in Wien gegeben und können mit dem zukünftigen Budget weiterhin sichergestellt und sogar ausgebaut werden: Wir werden das Budget für Wissenschaft in der Stadt von 9 Mio. im Jahr 2014 auf 13 Mio. Euro im Jahr 2015 erhöhen", sagte Vitouch.

Ebenso erfolgreich präsentiere sich die Filmstadt Wien: "Mit der Rettung des historischen Metro-Kinos und der Fertigstellung als Filmkulturzentrum hat Wien einen starken kulturpolitischen Akzent gesetzt", so SP-Filmsprecherin Vitouch. Zudem würden durch den "Filmbrancheneffekt" im Fernsehbereich bis zu 900 Prozent der Investitionen zurück in die heimische Filmwirtschaft gespielt.

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