- 24.11.2014, 16:12:35
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Grüne Frauen Wien: Ein Leben frei von Gewalt für Frauen ermöglichen
Wien (OTS) - Die Grünen Frauen Wien unterstützen die Aktionstage "16
Tage gegen Gewalt an Frauen/Mädchen", die morgen beginnen und am 10.
Dezember mit dem internationalen Tag für Menschenrechte enden.
Weltweit machen Fraueninitiativen auf das Recht von Frauen und
Mädchen auf ein Leben frei von Gewalt durch unterschiedlichste
Aktionen und Veranstaltungen aufmerksam.
Ein Drittel der Frauen weltweit sind Studien der
Weltgesundheitsorganisation (WHO) zufolge Opfer häuslicher Gewalt.
Zwischen 100 und 140 Millionen Frauen sind von Genitalverstümmelung
betroffen, und rund 70 Millionen werden verheiratet, bevor sie 18
Jahre alt sind. "Die Zahlen sind beschämend. Gewalt gegen Frauen und
Mädchen ist die weltweit häufigste Verletzung der Menschenrechte," so
die Frauensprecherin der Grünen Frauen Wien, Ewa Dziedzic. Gewalt hat
viele Formen und Gesichter und dramatische Folgen für die körperliche
und geistige Gesundheit der Opfer. Sexualisierte Gewalt wird nach wie
als politische Strategie angewandt, Mobbing und Cybermobbing gewinnen
immer mehr an Relevanz.
Für die Grünen Wien hat der Schutz der Betroffenen Priorität. "Es
braucht klar definierte Straftatbestände, ein umfangreiches und
langfristig abgesichertes Opferschutznetz und bewusstseinsbildende
Maßnahmen gegen die Tabuisierung und Bagatellisierung von Gewalt.
Wir alle haben die Verantwortung, dies zu gewährleisten. Personen,
die Schutz brauchen, werden von uns geschützt", ergänzt Gemeinderätin
Martina Wurzer. Wien tut viel für Frauen, die von Gewalt betroffen
sind: Mit 175 Plätzen in den Wiener Frauenhäusern und 54
Übergangswohnungsplätzen erfüllt Wien die EU-Vorgabe. Die
Frauenhäuser in Wien sind zur Gänze von der Stadt finanziert. Der
24-Stunden Frauennotruf ist rund um die Uhr und 365 Tage im Jahr
besetzt, damit sich von Gewalt betroffene Frauen oder jemand aus
deren Umfeld jederzeit melden können. "Gewalt ist keine
Privatangelegenheit, die Umsetzung des Rechts auf ein Leben ohne
Gewalt gehört zur gesellschaftlichen Verantwortung", so Wurzer und
Dziedzic abschließend.
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