VP-Leeb ad Budget - Bildung: Geben wir den Schulen die Ressourcen und die Aufmerksamkeit, die sie benötigen

Wien (OTS) - "Wien wächst und Wien wird in den nächsten Jahren auch jünger, da gilt es einerseits Vorsorge in der Infrastruktur zu treffen, allerdings dürfen wir aber auf eines nicht vergessen: die Qualität der Bildungseinrichtungen. Es genügt nicht, Gebäude in ausreichender Anzahl zur Verfügung zu stellen - was in diesen Gebäuden, egal ob Kindergärten oder Schulen, passiert, ist von eminenter Bedeutung. Und da schaut es schon weniger rosig aus", so ÖVP Wien Bildungssprecherin Gemeinderätin Isabella Leeb in der heutigen Debatte zum Budgetvoranschlag 2015.

"Wir werden demnächst über 80.000 Kinderbetreuungsplätze in Wien haben, die qualitative Überprüfung dieser Plätze wird aber von Jahr zu Jahr schwieriger, da die Ressourcen dafür fehlen. Auch die Ausflüchte von Stadtrat Oxonitsch hinsichtlich der Erfassung der islamischen Kindergärten sind ebenso ernüchternd wie erschütternd", so Leeb weiter.

Laut rot-grünem Regierungsübereinkommen soll Wien eine Bildungsmetropole sein, "in der jeder alles lernen kann und damit ein Leben voller Chancen vor sich hat". "Die Realität ist jedoch ernüchternd. Noch immer kommen viel zu viele junge Menschen nicht ausbildungsfähig aus der Pflichtschule, noch immer verlieren wir dadurch dringende benötigte Talente. Ressourcen wurden weiter gekürzt, Fördermaßnahmen im Unterricht können nicht mehr stattfinden. Lehrer wurden nicht entlastet sondern weiter belastet. Stattdessen wird eine Gratis-Nachhilfe ins Leben gerufen, die einen plumpen Wahlkampschmäh darstellt. Wenn wir die 20 Millionen Euro, die dafür aufgewendet werden, in den Regelunterricht, in den Ausbau von Schulsozialarbeit und in den Einsatz von Verwaltungspersonal zu Entlastung der Lehrer investieren würden, wäre allen geholfen. Geben wir den Schulen das, was sie benötigen, nämlich ausreichende Ressourcen und Aufmerksamkeit!", so Leeb weiter.

Die finanzielle Lage der Stadt Wien ist unbestritten angespannt, doch Rot-Grün versucht die missliche Lage einnahmenseitig zu lösen, Gebühren und Abgaben werden laufend und ungeniert erhöht und die Bevölkerung und Wirtschaft verkommen zum Bankomat der Rot-Grünen Begehrlichkeiten. "Man kann aber auch einsparen ohne gravierende Einschnitte für die Bevölkerung. Vor allem, indem man ein professionelles Baumanagement einsetzt, damit teure Chaosprojekte zu Lasten der Steuerzahler wie die Sanierung des Stadthallenbades oder der Umbau der Schultz-Halle der Vergangenheit angehören. Auch die Erstellung eines sinnvollen Bädernutzungskonzeptes, um den Kostendeckungsgrad zu erhöhen, der sich momentan bei erschreckenden 17 Prozent bewegt, ist dringend notwendig. Viel Sparpotential gibt es bei der Eigenwerbung der Stadt Wien. Die Wiener Bevölkerung kann auch weiterhin als die "Bestinformierteste Bevölkerung" der Welt bezeichnet werden, da das ohnehin üppige Budget für den Presse- und Informationsdienst um eine Million Euro erhöht wurde", so Leeb abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: T: (+43-1) 4000/81 913, F:(+43-1)4000/99 819 60
presse.klub@oevp-wien.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPR0005