• 24.11.2014, 15:48:27
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VP-Leeb ad Budget - Bildung: Geben wir den Schulen die Ressourcen und die Aufmerksamkeit, die sie benötigen

Wien (OTS) - "Wien wächst und Wien wird in den nächsten Jahren auch
jünger, da gilt es einerseits Vorsorge in der Infrastruktur zu
treffen, allerdings dürfen wir aber auf eines nicht vergessen: die
Qualität der Bildungseinrichtungen. Es genügt nicht, Gebäude in
ausreichender Anzahl zur Verfügung zu stellen - was in diesen
Gebäuden, egal ob Kindergärten oder Schulen, passiert, ist von
eminenter Bedeutung. Und da schaut es schon weniger rosig aus", so
ÖVP Wien Bildungssprecherin Gemeinderätin Isabella Leeb in der
heutigen Debatte zum Budgetvoranschlag 2015.

"Wir werden demnächst über 80.000 Kinderbetreuungsplätze in Wien
haben, die qualitative Überprüfung dieser Plätze wird aber von Jahr
zu Jahr schwieriger, da die Ressourcen dafür fehlen. Auch die
Ausflüchte von Stadtrat Oxonitsch hinsichtlich der Erfassung der
islamischen Kindergärten sind ebenso ernüchternd wie erschütternd",
so Leeb weiter.

Laut rot-grünem Regierungsübereinkommen soll Wien eine
Bildungsmetropole sein, "in der jeder alles lernen kann und damit ein
Leben voller Chancen vor sich hat". "Die Realität ist jedoch
ernüchternd. Noch immer kommen viel zu viele junge Menschen nicht
ausbildungsfähig aus der Pflichtschule, noch immer verlieren wir
dadurch dringende benötigte Talente. Ressourcen wurden weiter
gekürzt, Fördermaßnahmen im Unterricht können nicht mehr stattfinden.
Lehrer wurden nicht entlastet sondern weiter belastet. Stattdessen
wird eine Gratis-Nachhilfe ins Leben gerufen, die einen plumpen
Wahlkampschmäh darstellt. Wenn wir die 20 Millionen Euro, die dafür
aufgewendet werden, in den Regelunterricht, in den Ausbau von
Schulsozialarbeit und in den Einsatz von Verwaltungspersonal zu
Entlastung der Lehrer investieren würden, wäre allen geholfen. Geben
wir den Schulen das, was sie benötigen, nämlich ausreichende
Ressourcen und Aufmerksamkeit!", so Leeb weiter.

Die finanzielle Lage der Stadt Wien ist unbestritten angespannt, doch
Rot-Grün versucht die missliche Lage einnahmenseitig zu lösen,
Gebühren und Abgaben werden laufend und ungeniert erhöht und die
Bevölkerung und Wirtschaft verkommen zum Bankomat der Rot-Grünen
Begehrlichkeiten. "Man kann aber auch einsparen ohne gravierende
Einschnitte für die Bevölkerung. Vor allem, indem man ein
professionelles Baumanagement einsetzt, damit teure Chaosprojekte zu
Lasten der Steuerzahler wie die Sanierung des Stadthallenbades oder
der Umbau der Schultz-Halle der Vergangenheit angehören. Auch die
Erstellung eines sinnvollen Bädernutzungskonzeptes, um den
Kostendeckungsgrad zu erhöhen, der sich momentan bei erschreckenden
17 Prozent bewegt, ist dringend notwendig. Viel Sparpotential gibt es
bei der Eigenwerbung der Stadt Wien. Die Wiener Bevölkerung kann auch
weiterhin als die "Bestinformierteste Bevölkerung" der Welt
bezeichnet werden, da das ohnehin üppige Budget für den Presse- und
Informationsdienst um eine Million Euro erhöht wurde", so Leeb
abschließend.

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