Drei Ermittler und ihr zweiter Fall: ORF-Premiere für "München Mord - Die Hölle bin ich"

Fortsetzung der ORF/ZDF-Krimireihe mit Heerwagen, Mittermeier und Held am 22. November in ORF 2

Wien (OTS) - Bis zu 557.000 (und durchschnittlich 529.000) Seherinnen und Seher waren mit dabei, als Bernadette Heerwagen, Alexander Held und Marcus Mittermeier im Frühjahr erstmals einen "München Mord" ins Visier nahmen. Nun wartet auf das ungleiche und unkonventionelle Ermittlertrio eine neue Mission: Doch ehe sich die Kommissare versehen, bekommen sie es mit unliebsamer Konkurrenz zu tun. Ein unberechenbarer Angehöriger des Mordopfers will grausam Selbstjustiz üben. Am Samstag, dem 22. November 2014, gehen die drei sympathischen Außenseiter um 20.15 Uhr in ORF 2 (auch als Hörfilm) also erneut auf Spurensuche, um das Rätsel um den neuen Fall "Die Hölle bin ich" zu lüften. Denn eines haben sie auch diesmal gemeinsam: Wenn andere längst aufgegeben haben, laufen sie zur Höchstform auf und zücken ihre schärfsten Waffen: untrüglichen Instinkt, grenzenlose Neugierde und Respektlosigkeit.

In weiteren Rollen der neuen Folge der humorvollen ORF/ZDF-Krimireihe sind u. a. Maximilian Brückner, Christoph Süß, Jörg Hartmann, Nicole Marischka und Felix von Bredow zu sehen. Regie bei diesem Bayernkrimi führte erstmals Michael Gutmann nach einem Drehbuch, das erneut von Eva Wehrum und Grimme-Preisträger Alexander Adolph stammt.

Bernadette Heerwagen: "Keine taffe Kommissarin, die nur cool am Tatort herumsteht"

Was Bernadette Heerwagen an ihrer Rolle so sehr schätzt? "Meine Angelika ist ein richtiger 'Herzmensch'. Keine taffe Kommissarin, die nur cool am Tatort herumsteht. Auch wenn viele meinen, sie sei nicht die hellste Kerze auf der Torte, hat sie doch eine wahnsinnig intuitive Intelligenz, die ihr beim Lösen der Fälle immer wieder zugutekommt."

Marcus Mittermeier: "Die Figur Harald Neuhauser ist ein Glücksfall"

In der zweiten Folge von "München Mord" macht Harald Neuhauser einiges durch - und zeigt, dass er nur nach außen hin eine harte Schale hat. "'Du sollst nicht langweilen' hat Billy Wilder den Filmemachern auf den Weg gegeben. Das gilt für mich als Schauspieler genauso. Deshalb bin ich immer auf der Suche nach herausfordernden Rollen. Die Figur Harald Neuhauser ist natürlich ein Glücksfall. Die Autoren Adolph und Wehrum haben ein sehr gutes Gefühl dafür, was eine Figur braucht, um spannend zu bleiben. Harald ist so unorthodox und ganz eigen in dem, was er macht, dass er immer wieder überraschende Seiten zeigt. Gerade am Schluss dieser zweiten Geschichte lernt man ihn in einer komplett neuen Verfassung kennen. Mit Harald wird es mir sicher nicht langweilig werden. Ich freue mich jetzt schon auf die Dreharbeiten zur nächsten Folge."

Alexander Held: "Wir begeben uns mit jedem weiteren Fall von neuem auf die Suche"

"Ludwig Schaller bleibt, wie er ist. Unkonventionell, skurril im Sinne von eigenwillig, befremdlich im Habitus. Besonders und zweifelsohne auch sonderbar für den Betrachter, der dieses Anderssein aus seiner eigenen Normalität heraus erkennen, bestaunen und belächeln muss. Aber unbeirrt schwimmt Ludwig weiter gegen den Strom, um an die Quelle zu kommen. Er kann gar nicht anders - und so treten mal mehr, mal weniger Überraschungen, Entwicklungen und auch Skurrilitäten ans Licht. Je nachdem, was der Fall ihm abverlangt", gibt Alexander Held schon einen ersten Vorgeschmack auf die neue Episode. Ob sich das Ermittlertrio inzwischen gefunden hat? "Wir spürten von Anfang an, dass es zwischen uns passt. Das macht die Arbeit miteinander unvergleichlich schön und vertraut. Und doch begeben wir uns mit jedem weiteren Fall von neuem auf die Suche. Gemeinsam, neugierig und mit großer Freude."

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Sie waren immer der große Bruder und die kleine Schwester: Janosch (Maximilian Brückner) und Julika haben als Kinder zusammengehalten wie Pech und Schwefel. Und Janosch hat seine engelsgleiche Schwester vor allem Bösen beschützt. Seit damals ist aber viel Zeit vergangen:
Janosch ist ins Gefängnis gekommen, während Julika sich eine Existenz als Immobilienmaklerin aufgebaut hat und eine hübsche Eigentumswohnung besitzt. An deren Tür klingelt Janosch am Tag seiner Entlassung. Doch Julika macht nicht auf. Sie liegt mit gebrochenem Genick in der Diele. Da beschließt Janosch zu tun, was seiner Ansicht nach die Pflicht eines großen Bruders ist: den Mörder seiner kleinen Schwester zu finden und auf eigene Faust zu richten.

Für den Mörder interessiert sich allerdings auch eine Gruppe Münchner Ermittler, die innerhalb der Polizei nicht den besten Ruf genießt:
Der als notorische Schürzenjäger geltende Harald Neuhauser (Marcus Mittermeier), seine Kollegin Angelika Flierl (Bernadette Heerwagen), die ihren Job nur bekommen haben soll, weil sie die Nichte des Polizeipräsidenten ist, sowie beider Chef, Ludwig Schaller (Alexander Held), den sein Vorgesetzter einst in die Psychiatrie einweisen hat lassen. Dass die drei relativ schnell auf die richtige Spur kommen, hat mit ihren unorthodoxen Methoden zu tun.

Janosch aber glaubt von Anfang an nicht an die Ermittlungen der Polizei und begibt sich auf einen gnadenlosen Weg der Selbstjustiz. Allerdings sind ihm einige Stellen in der jüngeren Biografie von Julika nicht bekannt: Auch das Leben seiner Schwester war nicht gerade einfach, weswegen sie - allerdings recht hilflos - versucht hat, auf mysteriöse Weise viel Geld zu verdienen. Und genau das sollte ihr auch zum Verhängnis werden.

Für die Ermittler beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, denn Janosch hat nichts zu verlieren. Was jedoch keiner ahnt: Der brutale Mörder von Julika ist jetzt hinter Janosch her. Und auch Harald und Angelika geraten in Lebensgefahr.

"München Mord" - produziert in HD - ist eine ZDF-Auftragsproduktion der TV60Filmproduktion GmbH in Zusammenarbeit mit dem ORF.

"München Mord - Die Hölle bin ich" ist als Live-Stream in der ORF-TVthek (http://tvthek.ORF.at) abrufbar.

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