Wenn Versicherungen nicht zahlen wollen

Wien (OTS) - Der Österreichische Versicherungs- und Treuhandverband (ÖVT) lud am 20. November 2014 in Kooperation mit der Ersten Allgemeinen Schadenshilfe AG (EAS AG) zum Vortrag "Riskante Deckungsprozesse" in Schwechat. Die geladenen Veranstaltungsteilnehmer aus der Finanzdienstleistungs- und Versicherungsbranche diskutierten im Rahmen des Fachvortrags die Risiken komplizierter Schadensfälle anhand realer Fälle aus dem Berufsalltag und informierten sich über die Möglichkeiten der Prozesskostenfinanzierung.

Immer wieder sprechen Versicherungen im Schadensfall aus den verschiedensten Gründen Deckungsablehnungen aus. Dadurch bleiben die Geschädigten auf ihren Kosten sitzen. Rechtsanwalt Dr. Hans-Jörg Vogl ist Versicherungsrechtsexperte und verdeutlicht diese Problematik in seinem Vortrag zu riskanten Deckungsprozessen anhand belegbarer Fälle.

Beispiele aus der Praxis: Geschädigte fordern ihr Recht ein

In den vorgestellten Schadensfällen übernahm der Liechtensteiner Prozesskostenfinanzierer EAS AG alle anfallenden Verfahrenskosten wie Gutachter- und Rechtsanwaltskosten.

Im Fall eines verunfallten Hoteliers, der aufgrund eines Sturzes in alkoholisiertem Zustand ein schweres Hirntrauma erlitt und von einer seiner Versicherungen abgelehnt wurde, übernahm die EAS AG das Prozesskostenrisiko von rund 350.000 Euro. Vogl konnte zusammen mit der EAS AG rund zwei Millionen Euro für den Klienten von der beklagten Versicherung UNIQA erstreiten. Die Erfolgsbeteiligung der EAS AG betrug knapp 500.000 Euro.

In einem weiteren Fall vertritt die EAS AG gegenwärtig einen verunglückten, nun querschnittsgelähmten Motoradfahrer gegen die Helvetia Versicherung Österreich. Die renommierte Versicherung lehnt die Auszahlung der geforderten 660.000 Euro aufgrund 90 prozentiger Invalidität aus einer bestehenden Unfallversicherung des Geschädigten ab. Der Fall ist noch anhängig.

EAS AG warnt vor Deckungsablehnungen bei der ARAG SE Österreich

Neben den beiden im Vortrag vorgestellten Schadensfällen vertritt die EAS AG zurzeit auch rund 30 bis 40 Personen gegen die ARAG SE Österreich aufgrund abgelehnter Deckungsansprüche.

Bei Prozessfinanzierungsanfragen fällt auf, dass die ARAG SE, Zweigniederlassung Österreich, zunehmend Deckungsablehnungen ausspricht, obwohl eine Rechtsschutzdeckung im Schadensfall nach Auffassung der EAS AG bestünde.

Vogl führt derzeit für rund 35 Personen Deckungsprozesse gegen die ARAG SE Österreich. Tendenz steigend. Er nimmt sich damit der Anliegen der geschädigten Klienten an und empfiehlt Betroffenen:
"Wenn Sie mit einer Ablehnung einer Deckung seitens der ARAG SE Österreich konfrontiert werden, sollten Sie sich am besten gleich direkt an die EAS wenden."

EAS AG als finanzkräftiger Partner

Das Verfolgen berechtigter Ansprüche aus Deckungsablehnungen kann mit Schwierigkeiten und vielen Risiken verbunden sein und jahrelang dauern. Das geht ins Geld. Die EAS AG bietet daher professionelle Unterstützung in der Schadensregulierung und stellt Geschädigten unabhängige und erfahrene Anwälte zur Verfügung.

Derzeit finanziert die EAS AG die Durchsetzung von mehr als 200 Schadenersatz- und Rechtsschutzdeckungsansprüche gegen Banken und Versicherungen in der DACH-Region und Liechtenstein. Dabei beträgt die gesamte Schadenssumme über 20 Millionen Euro.

Über die Erste Allgemeine Schadenshilfe AG

Die Erste Allgemeine Schadenshilfe AG (EAS AG) wurde 2005 als Prozessfinanzierungsgesellschaft, die sich auf die Betreuung von geschädigten Kapitalmarktanlegern spezialisiert hat, in Liechtenstein gegründet. Mehr Informationen unter http://www.schadenshilfe.com/

Über den ÖVT

Der Verband der Österreichischen Versicherungstreuhänder und Mediatoren in Versicherungsangelegenheiten - kurz ÖVT - hat es sich als offizieller Interessensvertreter des Berufsstandes zur Aufgabe gemacht, Versicherungstreuhänder als Sachverständige zu positionieren. Der Vorstandsvorsitzende Manfred Taudes fungiert als Präsident des ÖVT. Mehr Informationen unter http://www.oevt.co.at/

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Erste Allgemeine Schadenshilfe
Tel.: +423 377 1700
office@schadenshilfe.com
http://www.schadenshilfe.com/

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